Online-Workshop: Raus aus dem Kopf – zurück in den Körper

Wir leben in einer Gesellschaft, die Leistung belohnt. Viele von uns haben früh eine Gleichung gelernt:
Wenn ich gut bin, fühle ich mich gut.
Eine gute Note bedeutete: Ich bin wertvoll. Anerkennung wurde zum Ersatz für Liebe. Und manchmal auch zum Ersatz für Selbstliebe.
Diese Gleichung verlässt uns im Erwachsenenleben nicht einfach. Sie wechselt nur die Form. Aus guten Noten werden gutes Aussehen, beruflicher Erfolg, Anerkennung anderer, ein funktionierender Körper, eine attraktive Ausstrahlung, eine scheinbar gelungene Beziehung oder das Gefühl, „alles im Griff“ haben zu müssen.
Wir optimieren uns weiter. Wir versuchen, besser zu werden, schöner, erfolgreicher, bewusster, gesünder, souveräner. Und doch bleibt bei vielen Menschen eine innere Unruhe.
Online-Workshop: Hingabe an das Unvermeidliche – Somatische Zugänge zu Lust und Lebendigkeit

Lust ist kein Luxus. Sie ist Ausdruck unserer Lebendigkeit – spürbar als Freude, Präsenz, innere Beweglichkeit und die Fähigkeit, uns dem Leben zu öffnen und hinzugeben.
Doch viele Menschen erleben sich im Alltag vor allem im Modus des Funktionierens. Sie erfüllen Anforderungen, tragen Verantwortung, kontrollieren sich und halten sich innerlich fest. Was einmal eine sinnvolle Schutzstrategie war, kann mit der Zeit dazu führen, dass Atem, Bewegungsimpulse, Gefühle und lebendiger Ausdruck zunehmend eingeschränkt werden. Der Kontakt zum eigenen Körper wird schwächer – und damit häufig auch der Zugang zu Freude, Lust und Lebensenergie.
In unserem kostenfreien Online-Workshop „Hingabe an das Unvermeidliche – Somatische Zugänge zu Lust und Lebendigkeit“ geht es darum, diesen Zusammenhang nicht nur gedanklich zu verstehen, sondern unmittelbar im eigenen Erleben zu erforschen.
Dabei verstehen wir Lust nicht ausschließlich als sexuelles Phänomen, sondern als grundlegende Lebensbewegung. Sie zeigt sich in Neugier, Berührbarkeit, Kreativität, körperlicher Präsenz und der Fähigkeit, sich dem eigenen Erleben anzuvertrauen.
Über bewusste Körperwahrnehmung, Atem, Bewegung und Stimme entsteht die Möglichkeit, Anspannung und inneres Festhalten wahrzunehmen, körperlichen Impulsen wieder mehr Raum zu geben und neue Zugänge zu Präsenz, Selbstregulation und lebendigem Ausdruck zu entdecken.
Online-Workshop: Wo bin ich eigentlich – zwischen inneren Kritikern und inneren Kindern?

Kostenfreier Online-Workshop am 08.07.2026 um 18:30 Uhr mit Pratibha Thoens: Wie Anteile-Arbeit hilft, innere Kritiker, innere Kinder und Saboteure besser zu verstehen und mit ihnen in Kontakt zu kommen.
Online-Workshop: Trauma verstehen beginnt im Körper. Wie wir arbeiten und warum Körper, Beziehung und Nervensystem zentral sind

Warum Spüren, Berührung und soziale Sicherheit mehr verändern als Verstehen allein
Wenn wir uns unserem Trauma zuwenden, lernen wir, nicht länger zu verdrängen. Wir wenden uns den Schattenseiten zu, die lange vermieden wurden, und beginnen wieder zu fühlen – im Körper, im Nervensystem, in Beziehung. Genau hier setzt dieser lebendige Workshop an. Anlässlich unseres 20-jährigen Jubiläums öffnen wir einen Raum, in dem genau das möglich wird: ein erster, unverbindlicher Einblick in unsere Arbeitsweise – und zugleich ein tiefes Verständnis dafür, wie Trauma im Körper wirkt.
Die Polyvagal-Theorie nach Stephen Porges dient dabei als zentrale Landkarte. Sie beschreibt, wie unser autonomes Nervensystem auf Sicherheit, Gefahr und Überforderung reagiert – und warum Menschen oft nicht „anders können“, obwohl sie es möchten. Dieser Workshop verbindet diese wissenschaftliche Perspektive mit über 20 Jahren körperpsychotherapeutischer Praxis in der Arbeit mit Einzelpersonen, Paaren und Gruppen.
Online-Seminar: 20 Jahre Institut für Beziehungsdynamik – Was wir eigentlich machen und wie wir arbeiten * Aufzeichnung

Viele Paare fragen sich heute, ob Online Paartherapie eigentlich wirklich funktionieren kann. Kann es hilfreich sein, sich per Video mit einem Therapeuten oder einer Therapeutin zu treffen und auf diese Weise an Beziehungskrisen, sexuellen Problemen oder festgefahrenen Mustern zu arbeiten? Oder geht dabei etwas verloren, das nur in der direkten Begegnung im Raum möglich ist?
Die Frage ist berechtigt. Spätestens seit der Pandemie ist es für viele Menschen selbstverständlich geworden, berufliche Gespräche, private Kontakte und auch psychotherapeutische Sitzungen digital wahrzunehmen. Auch am Institut für Beziehungsdynamik gehören Online-Therapie, Online-Paartherapie und Online-Sexualtherapie inzwischen zum Angebot. Das Institut beschreibt diese Formate ausdrücklich als flexible und ortsunabhängige Unterstützung; zugleich wird betont, dass nicht jedes Anliegen gleich gut für ein Online-Setting geeignet ist.
Das Toleranzfenster – Wie Sie Ihr Nervensystem stabilisieren und emotionale Resilienz stärken

In einer Zeit, in der Stressbewältigung, Selbstregulation und emotionale Stabilität immer mehr in den Mittelpunkt rücken, gewinnt das Konzept des Toleranzfensters – auch Window of Tolerance genannt – zunehmend an Bedeutung. Besonders im Bereich der Psychotherapie, Traumabewältigung und emotionalen Entwicklung bietet dieses Modell wertvolle Orientierung.
Atmen und Fühlen: Die Enge Verbindung zwischen Emotionen und Atmung

Die Vorstellung, dass Atem gleich Leben ist, hat eine lange Tradition und ist tief in verschiedenen Kulturen verankert. Unsere Atmung steht in enger Verbindung mit unserem inneren Erleben und spiegelt unmittelbar unseren seelischen Zustand wider. Emotionen beeinflussen unser Atemmuster und bringen es in Bewegung. In diesem Beitrag untersuchen wir diese Zusammenhänge.
Kundalini Meditation
m Gegensatz zu stillen Sitzmeditationen, zählt die Kundalini-Meditation zu den aktiven Meditationstechniken, in denen körperliches Bewegen und Ausagieren eine zentrale Rolle spielen. Aktive Meditationen sind besonders für den westlichen Menschen geeignet, der sehr außen-, erlebnis- und aktionsorientiert ist.
Depression und Körperpsychotherapie

In diesem Artikel befassen wir uns mit der Wirkungsweise von Körperpsychotherapie bei Depressionen. In den letzten 25 Jahren unserer Tätigkeit mit Klient*innen am Institut für Beziehungsdynamik hat sich die körperpsychotherapeutische Behandlung bei Depression als äußerst hilfreich erwiesen. Studien zeigen, dass depressive Symptome in Deutschland zugenommen haben. In diesem Artikel zeigen wir die Möglichkeiten und Zusammenhänge zwischen Körperpsychotherapie und Depression.
Neu: Kennenlern- & Selbsterfahrungswoche 25.-29.10.2024 – Jahresgruppe „Liebe, Sexualität und Beziehung“

Im Oktober bieten wir wieder unsere Kennenlern- und Prozesswoche Xplore an. Diese intensive Woche eröffnet Dir die Möglichkeit, Dich neu und in neuer Lebendigkeit kennenzulernen. Start Tantra-Jahresgruppe am 15.12.2023