Unsere gemeinsame Arbeit gründet auf intensiver Selbsterfahrung und kontinuierlicher persönlicher Entwicklung. Wir haben uns im Rahmen gemeinsamer therapeutischer Prozesse kennengelernt und über die Auseinandersetzung mit eigenen Beziehungs- und Sexualitätsthemen einen gemeinsamen professionellen Weg entwickelt. Seit mehreren Jahren vertiefen wir diesen Weg gemeinsam – getragen von der Überzeugung, dass therapeutische Begleitung untrennbar mit eigener innerer Arbeit verbunden ist.
Die Auseinandersetzung mit sich selbst, ist nicht immer einfach und oft ein schmerzhafter Weg durch verdrängte Gefühle und Erinnerungen. Doch nur wer sich selbst in all seinen Stärken und Schwächen kennt und annehmen kann, ist offen für das was der geliebte Mensch für uns bereit hält.
Sexuelle Störungen haben ihren Ursprung oft in unbewussten Haltungen, die in der therapeutischen Arbeit durchleuchtet werden. In jahrelanger spirituell-therapeutischer Gruppen- und Einzelarbeit haben wir gelernt, uns mit unseren inneren Haltungen und Vorstellungen zu konfrontieren und Stück für Stück unsere Begrenzungen in Freiheit und Liebe zu transformieren.
Die Veränderungen für eine erfüllende Beziehung und Sexualität beginnen immer in einem selbst!
Wir Therapeutinnen und Therapeuten am Institut arbeiten auf Grundlage langjähriger eigener Selbsterfahrung eng zusammen. Regelmäßiger Austausch im Rahmen von Supervision und kollegialer Intervision sind für uns essentiell. Erfahren Sie mehr über unsere Methoden und Arbeitsweise.

Instituts- & Ausbildungsleiter

Therapeutin & Ausbilderin am Institut

Therapeut & Ausbilder am Institut

Therapeutin & Ausbilderin am Institut

Therapeut am Institut

Therapeutin am Institut

Therapeutin am Institut

Therapeut & Ausbilder am Institut

Therapeutin & Ausbilderin am Institut

Therapeutin am Institut

Therapeut am Institut

Therapeutin am Institut
Institutsleiter und Gründer des Instituts für Beziehungsdynamik
„Beziehung und Sexualität stehen seit vielen Jahren im Zentrum meines Lebens und meiner therapeutischen Arbeit. Auch schon lange bevor mir dies überhaupt bewusst wurde.
In engen Beziehungen verdichten sich grundlegende menschliche Themen: Nähe und Distanz, Bindung und Autonomie, Verletzlichkeit und Begehren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie existenziell diese Prozesse sein können – wie sehr sie tragen, aber auch überfordern können, wenn Orientierung, Halt oder Verbindung verloren gehen.
Sexualität ist dabei kein isolierter Lebensbereich. Sie wirkt tief auf das emotionale Erleben, auf Selbstwert, Bindungsfähigkeit und innere Lebendigkeit. Sexuelle Schwierigkeiten oder Störungen sind für mich keine rein funktionalen Probleme, sondern Ausdruck innerer und relationaler Dynamiken, die verstanden und behutsam begleitet werden wollen.
Aus dieser Erfahrung heraus habe ich vor über 20 Jahren das Berliner Institut für Beziehungsdynamik gegründet.
Meine Arbeit ist getragen von der Überzeugung, dass Beziehung – zur Partnerin oder zum Partner ebenso wie zu sich selbst – ein Raum tiefgreifender Entwicklung sein kann. Sie kann schmerzhafte Erfahrungen aktualisieren, aber auch neue innere Erfahrungen von Verbundenheit, Sinn und Lebendigkeit ermöglichen.
Diese transformierende Kraft von Beziehung und Sexualität achtsam zugänglich zu machen, bildet den Kern meiner therapeutischen Haltung.“
Therapeut und Ausbildungsleitung am Institut
„Vor vielen Jahren erlebte ich häufig Beziehungskrisen, die mich in Zustände von Ratlosigkeit und Verzweiflung stürzten. Aus dieser Lebenssituation heraus, entschied ich mich körper- und psychotherapeutische Prozesse und Ausbildungen einzugehen, um für mich und meine Beziehungskrisen Lösungen zu suchen. Im Rahmen dieser Suche erlangte ich nach und nach Bewusstheit über meinen Körper, über meine verdrängten Gefühle und inneren Konflikte und forschte tiefenpsychologisch nach den Ursachen und Wurzeln meiner Probleme, die bis tief in meine Kindheit ragten. In diesem Kontext wurde mir klar, dass ich zunächst einen essentiellen Kontakt zu meinem Innersten brauchte, um überhaupt in Beziehung treten zu können. Ich begriff, dass ich mein bisheriges Verständnis über den Sinn von Liebesbeziehungen, meiner Sicht auf Frauen und der weiblichen Sexualität, völlig überdenken musste. Ich traf somit die Entscheidung, mich auf paardynamische Beziehungsprozesse einzulassen, die mir viel Mut zur Ehrlichkeit und Wahrheitsfindung abverlangten. Ich versteckte mich nicht mehr und ging aktiv für meine inneren Visionen bezüglich Liebe und Sexualität in Verantwortung. Ich bereiste viele asiatische Länder und ergänzte meine wissenschaftlichen Kenntnisse mit asiatischen Lebensmodellen und Praktiken über die körperlich-geistig-seelische Gesundheit. Ich erfuhr in der Auseinandersetzung mit den Ursprüngen meiner sexuellen Störungen eine Befreiung meiner bisher unterdrückten Lust und Männlichkeit. Nähe und Intimität erlebe ich heute in einer Tiefe und Intensität, über die ich mir früher hätte keine Vorstellung machen können“
Therapeutin und Ausbildungsleiterin am Institut
„Seit über 25 Jahren begleite ich Menschen in persönlichen, partnerschaftlichen und beruflichen Entwicklungsprozessen. Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen Körperpsychotherapie, Paar- und Sexualtherapie sowie Selbsterfahrungs- und Ausbildungsformate. Dabei unterstütze ich Menschen darin, sich selbst, ihre Beziehungsmuster und ihre Lebendigkeit bewusster wahrzunehmen und neue Möglichkeiten für ihr Leben und ihre Beziehungen zu entdecken.
In meiner Arbeit beziehe ich den Körper immer mit ein. Über ihn zeigen sich Gefühle, Bedürfnisse und innere Spannungen oft sehr unmittelbar – Dinge, die sich mit Worten allein nur schwer erfassen lassen. Die Verbindung von körperlicher Wahrnehmung, emotionalem Erleben und bewusstem Verstehen bildet deshalb eine wichtige Grundlage meiner therapeutischen Arbeit.
Meine therapeutische Haltung ist auch aus meinen eigenen Beziehungserfahrungen gewachsen. In meinen frühen Beziehungen habe ich immer wieder erlebt, wie leicht man sich selbst verlieren kann, wenn die Sehnsucht nach Nähe größer ist als die Verbindung zu den eigenen Bedürfnissen. Lange Zeit versuchte ich, Beziehungen durch Anpassung zu sichern und stellte dabei meine eigenen Wünsche und Grenzen zurück.
Erst die bewusste Auseinandersetzung mit meinen Ängsten, inneren Konflikten und wiederkehrenden Beziehungsmustern führte zu einem tieferen Verständnis meiner selbst. Dieser Weg war nicht immer leicht. Krisen, Zweifel und intensive Selbstbefragung gehörten ebenso dazu wie die Begegnung mit eigenen Schattenseiten und inneren Widersprüchen.
Gerade diese Erfahrungen haben meine heutige Arbeit stark geprägt. Sie haben mir gezeigt, dass persönliche und partnerschaftliche Krisen oft wichtige Entwicklungsschritte enthalten können – wenn Menschen bereit sind, sich diesen Prozessen ehrlich zuzuwenden.
Ein weiterer zentraler Teil meines Weges war die Erforschung weiblicher Identität, Körperlichkeit und Sexualität. Die bewusste Auseinandersetzung mit diesen Bereichen eröffnete mir neue Zugänge zu emotionaler Lebendigkeit, Sinnlichkeit und innerer Kraft – Erfahrungen, die bis heute in meine Arbeit mit Frauen, Männern und Paaren einfließen.“
Eigene therapeutische Praxis seit 1997
Therapeutin für Paar-, Sexual- und Beziehungstherapie
Institut für Beziehungsdynamik Berlin
Ausbilderin, Trainerin und Supervisorin für Körperpsychotherapie
Leitung von Gruppen, Trainings und Selbsterfahrungsformaten
Frauengruppen und Seminare zu weiblicher Entwicklung, Selbstannahme und Intimität
Paar- und Beziehungstrainings gemeinsam mit Sadhu Eden
Co-Leitung der Selbsterfahrungswoche „Explore“ sowie der Tantra-Jahresgruppe gemeinsam mit Ananda Coordes
Ausbildungs- und Lehrtätigkeit
Ausbildung „Intuition & Energieheilung“ gemeinsam mit Sadhu Eden
Fortbildungen und Supervision für Körper- und Massagetherapeut*innen in verschiedenen Gesundheitszentren Berlins
Initiativen und Projekte
Initiatorin des Natural Woman Frauencamps
körpertherapeutisch ausgerichtete Initiationsrituale für Frauen und Kinder
Initiatorin, Gründerin und 1. Vorsitzende von Pro Femme e.V.
Dipl.-Psych. Alakhananda Al-Qahhar
Energetische Reichianische Körpertherapie, Bioenergetik, Rolfing, Atem- und transformative Energiearbeit
Gerda Boyesen
Vegetotherapie und Biodynamische Körperpsychotherapie
Diana Puja Richardson
Holistic Body Therapy, Rebalancing
Dr. Gunther Schmidt
Hypno-systemische Therapie, systemische Familientherapie
Prof. Dr. Ulrich Clement
Systemische Sexualtherapie
Ph.D. David Schnarch
Sexual Crucible Approach®, Therapeutentraining
Dr. Vijay Negi Shoonyo Ji Maharaj
Prana- und Hatha-Yoga, Yoga Nidra, Meditation
Therapeut am Institut
„Lange Zeit war ich bestimmt von dem Gefühl, dass nichts in meinem Leben einen Sinn ergibt. Meine Beziehungen waren von Streitereien, Krisen und gegenseitigen Verletzungen bestimmt und Sexualität verstärkte die partnerschaftlichen Konflikte noch oder fand gar nicht mehr statt. Beruflich bewegte ich mich im Ödland zwischen Burnout und Boreout – unbewusste Ängste und fehlende Lebensziele hielten mich in einer gut bezahlten Ausweglosigkeit. Scheinbar ging es mir gut – meine tiefe Verzweiflung ging niemanden etwas an!
Erst in meinem eigenen therapeutischen Prozess kam ich mit Gefühlen in Kontakt, die nicht da sein durften und dennoch da waren. Dieser tiefe Einblick in mich selbst hat mir erst die Möglichkeit eröffnet, alte Muster zu erkennen und Verantwortung für mich selbst zu übernehmen, wo ich bisher der Spielball meiner verdrängten Emotionen war und mich als „Opfer der Umstände“ sah.
In Einzel- und Paartherapien begleite ich heute Menschen dabei, eine authentische Lebenshaltung zu entwickeln, aus Krisen Potentiale zu schöpfen und eine lebendige Beziehung mit sich, dem Partner/ der Partnerin und dem Leben selbst einzugehen.“
Therapeutin am Institut
„Meine eigene Lebensgeschichte und die langjährige Arbeit mit Menschen haben mich zu der tiefen Überzeugung geführt, dass die Seele ganz natürlich nach Heilung strebt. Oft braucht es einen geschützten Raum, um sich den eigenen inneren Themen achtsam zuzuwenden und den eigenen Wesenskern wieder bewusster wahrzunehmen. Dieser Prozess der Bewusstwerdung verlangt eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit uns selbst – ein Weg, der im geschützten Rahmen therapeutischer Begleitung stattfinden kann.
Ich kenne aus eigener Erfahrung Zeiten innerer Leere, von Rückzug, Frustration und dem Gefühl, den Kontakt zu sich selbst verloren zu haben. Es fiel mir schwer, meine wahren Bedürfnisse zu erkennen und in Verbindung mit meinem verborgenen Potenzial zu treten. Durch Jahre therapeutischer Einzel- und Gruppenarbeit ist es mir gelungen, die Zusammenhänge zwischen tief liegenden verletzten Gefühlen und meinen destruktiven Verhaltensmustern zu erkennen und mich nachhaltig zu verändern – hin zu einer erfüllteren, selbstbestimmten und glücklicheren Lebensweise. Ich habe selbst erfahren, dass Transformation und Veränderung in unserem Leben möglich sind.
Diese persönliche Erfahrung prägt meine therapeutische Haltung bis heute. Mit Achtsamkeit, Wertschätzung und Vertrauen in die individuellen Ressourcen begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu mehr Klarheit, Selbstannahme und innerer Balance.“
Therapeutin am Institut
Therapeutin für Beziehungs- und Selbstentwicklung
mit körper-, atem-, achtsamkeits- und bewusstseinsorientiertem Ansatz
„Meine Arbeit ist geprägt von langjähriger Praxis, kontinuierlicher Ausbildung und eigener Beziehungserfahrung.
In meiner Arbeit begleite ich Menschen und Paare dabei, Beziehungsmuster ebenso wie innere Selbstbilder zu erkennen. Das Bild, das wir von uns selbst tragen, wirkt wie ein stiller Kommunikator in jeder Beziehung – es prägt, wie wir uns zeigen, binden, abgrenzen und lieben. Veränderung beginnt dort, wo dieses innere Bild bewusst wird.
Seit 2003 lebe ich selbst in einer Partnerschaft und bin verheiratet. Ich kenne Beziehung als langjährigen, lebendigen Prozess – mit Nähe und Distanz, stillen und lauten Krisen, großen und kleinen Schicksalsschlägen, Momenten von Einsamkeit und zugleich dem Erleben eines Bandes von Liebe, das mit den Jahren an Tiefe und Kraft gewinnt.
Früher waren meine Beziehungen von starken Erwartungshaltungen, der Suche nach Bestätigung durch den anderen und intensiven Sehnsüchten geprägt. Über viele Jahre habe ich mein inneres Gleichgewicht stark von Partnerschaft abhängig gemacht und erst spät erkannt, wie sehr frühe Lebenserfahrungen und unverarbeitete innere Verletzungen mein Beziehungserleben beeinflusst haben.
Ein entscheidender Wendepunkt in meinem Leben führte mich auf einen intensiven inneren Weg, der bis heute anhält. In dieser Zeit begegnete ich dem spirituellen Lehrer Sri Alakhananda Ji Prem Al-Qahhar, dessen Arbeit mir einen tiefen Zugang zu mir selbst, zu innerer Heilung und zu einem bewussteren Verständnis von Beziehung eröffnete. Diese Erfahrung prägt meine therapeutische Haltung und Arbeit bis heute.„
Therapeutin und Ausbilderin am Institut
„Wie jeder Mensch sehnte ich mich nach Liebe und Geborgenheit und doch scheiterten meine Sehnsüchte an der oftmals schmerzlichen Realität meiner Erfahrungen. Häufig schien mir das Leben nur die Optionen aus Selbstverrat für Beziehung und Sexualität oder Einsamkeit und Beziehungslosigkeit anzubieten und ich war nicht fähig, mein Leben anders zu gestalten und meine Sehnsüchte dauerhaft zu verwirklichen. Dass ich damals durch meine Traumatisierungen ein unbewusstes Interesse daran hatte, wahre Nähe und Intimität zu meiden, war mir natürlich nicht klar. Und doch drängten mich Lebenserfahrungen und Umstände über Jahre immer wieder an die selben, unvermeidlichen Schmerzpunkte und spülten alte Traumata und Wunden mit steigendem Nachdruck an die Oberfläche meines Bewusstseins. In meinem eigenen und noch andauernden Prozess aus Selbsterfahrung und spiritueller Praxis lernte ich diese verdrängten Seiten anzunehmen, auszudrücken und dadurch Heilung zuzulassen. Die Hingabe an diesen Prozess eröffnete mir eine gänzlich neue Sicht auf die Welt. Speziell die anfangs sehr schmerzliche und angstbehaftete Auseinandersetzung mit meiner weiblichen Sexualität und Energie entwickelte sich zu einer besonderen Bereicherung und ich lernte mich selbst, meinen Körper, meine Grenzen und Bedürfnisse neu wahrzunehmen. Auf dieser Grundlage wurden tiefgreifende Veränderungen in meinem gesamten Leben, sowie erfüllende, sinnliche und emotional heilsame Erfahrungen in Liebesbeziehungen möglich. Ich bin davon überzeugt, dass ein mutiger und ehrlicher Umgang mit persönlichen, beruflichen und partnerschaftlichen Krisen auch immer eine Chance für mehr Authentizität, Selbstverwirklichung und seelische Heilung beinhalten.“
Nach dem Abschluss meines geisteswissenschaftlichen Studiums der Sprach- und Kommunikationswissenschaften an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität war ich mehrere Jahre als Projektmanagerin in Wirtschaft und Kultur tätig. Anschließend arbeitete ich selbstständig als Unternehmensberaterin mit dem Schwerpunkt Kommunikation. Parallel dazu unterrichtete ich Yoga und begleitete auch Privatpersonen in kommunikativen Entwicklungsprozessen. Durch meine eigene Praxis und die Arbeit mit Klient*innen rückte neben der kognitiven Ebene zunehmend der Körper in den Mittelpunkt meiner Beratungsarbeit, die immer häufiger auch therapeutische Fragestellungen beinhaltete. Daher liegt der Schwerpunkt meiner therapeutischen Ausbildungen auf körperpsychotherapeutische Ansätze und Methoden. Daraus entstand eine neue berufliche Ausrichtung in der körperpsychotherapeutischen Arbeit mit Einzelklient*innen und Paaren. Heute arbeite ich als Dozentin und Heilpraktikerin für Psychotherapie am Institut für Beziehungsdynamik und begleite Menschen in persönlichen, beruflichen und partnerschaftlichen Entwicklungsprozessen.
Therapeut und Ausbilder am Institut
„In meinen Beziehungen sind mir wertvolle aber auch schmerzhafte Erfahrungen begegnet. Häufig stand ich mir mit meinem Wunsch nach Anerkennung und Liebe selbst im Weg. Meine Unsicherheiten, Scham- und Schuldgefühle haben mich still und leise werden lassen. Mich als kraftvollen Beziehungspartner zu zeigen, schien mir unmöglich. Viel zu groß waren meine Verlustangst und mein Schamgefühl, was dazu führte, dass ich in meinen Partnerschaften angepasst und zurückhaltend war.
Erst auf meinem eigenen therapeutischen Weg, habe ich verstanden, wie massiv ich an erlernten Verhaltensmustern aus meiner Vergangenheit festgehalten habe, da sie mir Sicherheit und Stabilität vorgetäuscht haben. Die intensive Auseinandersetzung mit meinen Ängsten, ungeliebten Persönlichkeitsanteilen und meinen unterdrückten Bedürfnissen, hat mich wieder Stück für Stück mit meiner authentischen Kraft in Kontakt gebracht. Ich habe erkannt, wenn ich wirklich bereit bin und Veränderungen in meinem Leben will, sich mein Leben dahingehend positiv verändert.“
Therapeutin und Ausbilderin am Institut
„Mein Leben lang habe ich die Ursache für mein Unglücklichsein oder Glücklichsein im Außen gesucht. Wie eine Süchtige tat ich alles, um einem bestimmten Bild zu entsprechen, welches ich für bewundernswert und erstrebenswert hielt und gleichzeitig erwartete ich von meinem Partner, mich permanent in diesem Bild zu bestätigen. Wenn dies nicht geschah, brach meine Welt zusammen. Mein geringes Selbstbewusstsein, verborgen hinter einer souveränen Fassade verhinderte authentische Begegnung und tiefe Beziehungen.
Durch jahrelange Selbsterfahrung, spirituelle Praxis und mit der Hilfe eines wundervollen Lehrers schaffte ich es Stück für Stück diesen Irrglauben ins Wanken zu bringen. Ich verlor mehr und mehr die Angst davor ‚nicht perfekt’ zu sein. Ich erkannte, dass wenn nicht das Außen oder der Gegenüber Schuld an meinem Zustand sind, mir sich dadurch auch die Möglichkeit eröffnet, endlich selbst zur Gestalterin meines eigenen Lebens zu werden.
Als Sexualtherapeutin und Körperpsychotherapeutin ist Sexualität für mich Begegnung, mit sich selbst und dem/der Partner*in. Sie birgt die Möglichkeit eine Lebendigkeit zu entwickeln in der auch Schattenseiten wie Aggressionen integriert und dadurch geheilt werden können. Die Integration unserer Schatten führt zu Selbstannahme und macht damit Beziehung überhaupt erst möglich. In der Beziehungsdynamischen Therapie ist Sexualität für mich oft ein Schlüssel zu tieferen psychischen Vorgängen.
Nur, wenn ich bereit bin, mir selbst zu begegnen, mit allem was dazu gehört, können sich Ängste auflösen und ich kann die Regie für mein Leben übernehmen.
Ich begleite Klienten*innen auf diesem Weg zu sich selbst.“
Dozentin und Therapeutin am Institut für Beziehungsdynamik. Arbeit als systemischer Coach und Beraterin in eigener Praxis. Trainerin für Kommunikation und Konfliktmanagement, Supervisorin und Mediatorin in der Sozialwirtschaft. Dozentin und Ausbilderin für Stressmanagement und Achtsamkeit. Yogalehrerin. Diplomschauspielerin, 15 Jahre Tätigkeit in diesem Beruf.
Therapeutin am Institut
„Lange Zeit war mein Leben geprägt von Unzufriedenheit mit mir selbst und der zwiespältigen Beziehung zu meiner Weiblichkeit. Im Laufe meines eigenen therapeutischen Prozesses – und bis heute – muss ich erleben, dass das Leben, mit allem Freudvollen, aber auch mit allen Konflikten, Problemen und Krankheiten immer Spiegel des Inneren, Ausdruck des Seelischen ist.
Was im Außen nicht funktioniert, ist im Inneren „falsch programmiert“ und deutet auf ein seelisches Ungleichgewicht hin. Viele Jahre wollte ich für meine eigene unbewusste Schieflage keine Verantwortung übernehmen und lieber die Schuld meinen Partner*innen zuschieben. Dies führte zu konfliktbelasteten Beziehungen und gegenseitigen Verletzungen.
Mein therapeutischer Prozess bestand in der Herausforderung, immer wieder nach innen zu schauen, meine seelischen Wunden aus der Vergangenheit wahrzunehmen, anzuerkennen und mehr und mehr die damit verbundenen Gefühle zuzulassen. Der Preis für die Auseinandersetzung mit den schmerzhaften und ins Dunkle verdrängten Anteilen war und ist für mich ein Zuwachs an Bewusstheit, Energie, Ausgeglichenheit, Selbstliebe und Lebensfreude, der sich in allen Lebensbereichen widerspiegelt.
Körperpsychotherapie, Beziehungsprozesse, die Beschäftigung mit meiner Sexualität, sowie Yogatherapie und Meditation sind wichtige Stationen auf meinem therapeutischen und spirituellen Weg.
Als Therapeutin ermutige und unterstütze ich Menschen dabei, dem Ruf ihrer Seele zu folgen und Krisen als wichtige Transformationsprozesse in ihrem Leben zu erkennen.“
Therapeut am Institut
„Immer schön folgen und bloß nirgends anecken“ war eine der prägenden Botschaften meiner Kindheit und Jugend, der ich auch später in meinen beruflichen und privaten Beziehungen folgte. Einen eigenen Standpunkt zu beziehen und für meine Belange einzustehen, bedeutete für mich, das Wohlwollen und die Anbindung an mein Umfeld zu riskieren. Ich vermied Konflikte, indem ich mich an die Bedürfnisse meines Gegenübers anpasste. Brenzligen Situationen versuchte ich durch einen witzigen Spruch oder trotziges Schweigen zu entkommen. Immer öfter hatte ich das Gefühl, mein Leben passiert mir einfach.
Eine Lebenskrise brachte mich dazu, mein bisheriges Leben in Frage zu stellen. Ich sammelte Mut, drückte auf die Pausentaste für mein sicheres aber inzwischen recht freudloses Dasein und zog nach Berlin, um Schauspieler zu werden. Dies war der Beginn einer Reise, die mich zwar nicht auf die großen Bühnen dieser Welt führte, dafür mitten hinein ins Leben und immer näher zu mir selbst.
Allmählich entwickelte ich wieder ein Gespür für meinen Körper und meine Bedürfnisse. Im Zuge meiner therapeutischen Ausbildungen und Selbsterfahrung setzte und setze ich mich mit den prägenden Erlebnissen meiner Lebensgeschichte und ihrem Einfluss auf meine Vorstellungen von Liebe, Beziehung und Sexualität auseinander.
Mit der Zeit entdeckte ich, dass ich weder den Umständen noch meinen Ängsten und antrainierten Verhaltensweisen hilflos ausgeliefert bin. Sondern dass ich mein Leben und meine Beziehungen aktiv mitgestalten kann. Dazu musste ich allerdings lernen, mich selbst ernst zu nehmen und mich mit meinen Gefühlen – auch den unangenehmen – zu zeigen. Darin liegt für mich die transformierende und heilende Kraft von Beziehungen.
Heute ermutige und unterstütze ich meine Klient*innen darin, Bewusstheit über ihre inneren Vorstellungen und Prägungen zu erlangen, und so den Weg frei zu machen für eine erfüllende Sexualität und authentische Beziehungen zu sich selbst und anderen Menschen.
Seit 2018 als freiberuflicher Jobcoach bei verschiedenen Bildungsträgern sowie als Heilpraktiker begrenzt auf das Gebiet der Psychotherapie in eigener Praxis tätig. Davor habe ich lange in Schweden gelebt und dort unter anderem als Lehrer, Reiseleiter, Dolmetscher und zuletzt als Immobilienmanager in der Stadtverwaltung der Stadt Malmö gearbeitet.
Therapeutin am Institut
„Nur in der Begegnung mit einem Du kann sich das Ich als Ich erkennen.“ (Martin Buber)
Mich fasziniert immer wieder, wie deutlich sich unsere Lebensthemen in Beziehungen und in der Sexualität zeigen. In der Begegnung mit einem anderen Menschen werden innere Muster, Sehnsüchte und Verletzungen spürbar. Beziehung kann so zu einem Ort der Selbsterkenntnis und Entwicklung werden – auch dann, wenn sie uns zunächst herausfordert oder verunsichert.
Mein eigener Weg war geprägt von vielen Phasen des Innehaltens, des Suchens und des bewussten Wandels.
Immer wieder stellte ich mir die Frage, wie ich mein Leben, meine Beziehungen und meine innere Haltung stimmiger und glücklicher gestalten kann. Diese Erfahrungen haben mich gelehrt, Verantwortung für meine innere Wirklichkeit zu übernehmen und Entwicklung als einen von mir gestaltbaren und dadurch kraftvollen Prozess zu verstehen.
Ein wichtiger Wendepunkt war für mich die Hinwendung zu mir selbst – zu meiner Weiblichkeit, meinem Körper und auch zu jenen Anteilen, die lange wenig Raum hatten.
Indem ich begann, mich in meiner Widersprüchlichkeit anzunehmen und mich meinen Entwicklungsthemen zuzuwenden, entstand neuer Raum in mir.
Raum für Lebendigkeit, für Stille, für Nähe und für eine erfüllende, lustvolle Sexualität.
Ich glaube daran, dass Beziehungsfähigkeit dort beginnt, wo wir eine wertschätzende Beziehung zu uns selbst entwickeln.
Wenn wir uns selbst ganz sehen und zeigen können, laden wir auch unser Gegenüber ein, sich zu öffnen und zu zeigen.
So kann echte und tiefe Begegnung entstehen – emotional wie sinnlich.
Durch meine langjährige und andauernde Selbsterfahrung weiß ich um das kraftvolle Potenzial, das in jedem Menschen liegt.
Es ist mir daher ein tiefes Anliegen, Menschen einen sicheren Raum zu bieten, um sie einfühlsam, klar und achtsam auf ihrem Weg zu sich selbst und in authentische, lebendige und sinnliche Beziehungen zu begleiten.
Dann schauen Sie sich die Angebote des Instituts für Beziehungsdynamik an.