Online-Workshop: Wenn der Körper Nein sagt – die verborgene Bedeutung sexueller Probleme

Robert Ananda Coordes, Referent des Online-Workshops „Wenn der Körper Nein sagt“ am Institut für Beziehungsdynamik
Fachbeitrag und kostenfreier Online-Workshop am 02.12.2026

Wenn der Körper Nein sagt

Die verborgene Bedeutung sexueller Probleme

Lustlosigkeit, Erektionsprobleme, ein zu früher Samenerguss, Schmerzen beim Sex: Viele Menschen leiden still und oft sehr stark darunter. Ratgeber empfehlen meist Übungen. Dieser Beitrag zeigt, warum das häufig zu kurz greift, welche Funktion ein sexuelles Symptom haben kann und wie wir in der Beziehungsdynamischen Sexualtherapie mit dem „Nein“ des Körpers arbeiten, statt es einfach wegzutrainieren.

Workshop
Mittwoch, 02.12.2026
Uhrzeit & Dauer
18:30 Uhr, ca. 90 Min. inkl. Q&A
Format
Live online via Zoom
Kosten
Kostenfrei und unverbindlich

Mit Robert Ananda Coordes, Diplom-Psychologe, Gründer und Leiter des Instituts für Beziehungsdynamik Berlin, Sachbuchautor und Leiter unserer Aus- und Weiterbildung. Ein Workshop unserer Reihe zum 20-jährigen Institutsjubiläum.

Der Online-Workshop: Wenn der Körper Nein sagt

Zur Funktion sexueller Probleme – und warum es sich lohnt, ihnen zuzuhören

Sexuelle Probleme gehören zu den Themen, über die Menschen am wenigsten sprechen – und unter denen viele besonders stark leiden. Scham, Selbstzweifel, Angst vor dem nächsten Versuch und das Gefühl, als Frau oder Mann „nicht richtig zu funktionieren“, können das ganze Leben und die Beziehung prägen.

Viele Ratgeber versprechen schnelle Abhilfe durch Übungen: Beckenbodentraining, Atemtechniken, Stopp-Start-Methoden, Achtsamkeitsprogramme. Solche Übungen können hilfreich sein. Oft werden sie der Wirklichkeit der Betroffenen aber nicht gerecht – und wenn sie nicht wirken, wächst der Druck noch weiter.

In der Beziehungsdynamischen Sexualtherapie gehen wir davon aus, dass ein sexuelles Symptom häufig eine Bedeutung hat. Hinter dem „Nein“ des Körpers stehen nicht selten tabuisierte, unterdrückte innere Anteile, Gefühle und Wünsche. Unser Ansatz zielt darauf, diese Anteile zu würdigen und zu entdecken, statt sie zu bekämpfen.

Der Workshop verbindet fachliches Wissen mit Impulsen zur Selbstreflexion. Im Anschluss an den inhaltlichen Teil gibt es Raum für Deine Fragen.

Worum es im Workshop geht

Das Leiden ernst nehmen

Wir schauen darauf, was sexuelle Schwierigkeiten emotional bedeuten: für das Selbstwertgefühl, für die Beziehung und für das Erleben von Nähe.

Warum Übungen allein oft nicht reichen

Du erfährst, was Übungsprogramme leisten können, wo ihre Grenzen liegen und warum „Funktionieren-Wollen“ das Problem manchmal sogar verstärkt.

Die Funktion des Symptoms

Wir fragen, wovor ein sexuelles Symptom schützen kann und was es ausdrückt, das auf anderem Weg nicht gesagt werden darf.

Tabus und verdrängte Anteile

Du bekommst einen Einblick, wie wir in der Beziehungsdynamischen Sexualtherapie tabuisierte Wünsche, Gefühle und Anteile behutsam zugänglich machen.

Was Du mitnehmen kannst

  • einen Einblick in die Beziehungsdynamische Sexualtherapie
  • einen neuen, weniger beschämenden Blick auf sexuelle Schwierigkeiten
  • ein Verständnis dafür, welche Funktion ein Symptom haben kann
  • Anregungen, mit Deinem eigenen „Nein“ neugieriger und freundlicher umzugehen

Kostenlos anmelden

Kaum ein Lebensbereich ist so sehr mit der Erwartung verbunden, einfach zu funktionieren, wie die Sexualität. Und kaum etwas verunsichert so tief, wenn genau das nicht gelingt.

Wer erlebt, dass die Lust ausbleibt, die Erektion nachlässt, der Höhepunkt zu früh oder gar nicht kommt oder Sex schmerzt, fühlt sich oft allein damit. Viele Betroffene schämen sich, ziehen sich zurück oder vermeiden Nähe ganz. In Partnerschaften entstehen Missverständnisse: Liebt er mich nicht mehr? Findet sie mich nicht mehr attraktiv?

Die naheliegende Reaktion ist, das Problem möglichst schnell beheben zu wollen. Dieser Beitrag lädt zu einer anderen Frage ein: Was will der Körper mit seinem Nein eigentlich sagen?

1Wenn Sexualität zur Quelle von Leid wird

Beispiel Mira und David: Der Versuch

David ist 41, Mira 38. Seit einigen Monaten verliert David beim Sex immer wieder seine Erektion. Anfangs haben beide darüber gelacht. Inzwischen lacht keiner mehr.

David hat sich informiert. Er macht Beckenbodenübungen, achtet auf Schlaf und Sport, hat sich ärztlich untersuchen lassen – körperlich ist alles in Ordnung. Trotzdem passiert es wieder. Schon Stunden vorher kreisen seine Gedanken: Hoffentlich klappt es diesmal.

Mira versucht, verständnisvoll zu sein. Insgeheim fragt sie sich, ob es an ihr liegt. Sie ergreift seltener die Initiative, um ihn nicht unter Druck zu setzen. David erlebt das als Bestätigung: Sie hat aufgegeben.

Was als körperliches Problem beginnt, wird schnell zu einem Thema, das Selbstwert, Nähe und die ganze Beziehung erfasst. Das Leiden ist dabei oft größer, als Außenstehende vermuten. Gerade weil Sexualität so eng mit Identität, Begehren und Bindung verknüpft ist, trifft ein „Versagen“ hier einen sehr empfindlichen Kern.

2Warum Übungen oft zu kurz greifen

Die klassische Sexualtherapie, wie sie William Masters und Virginia Johnson in den 1970er-Jahren geprägt haben, setzte stark auf strukturierte Übungen. Bis heute bilden Übungsprogramme den Kern vieler Ratgeber: Beckenbodentraining, Stopp-Start-Technik, Sensate Focus, Atem- und Achtsamkeitsübungen.

Solche Übungen haben ihren Wert. Sie können Körperwahrnehmung verbessern, Druck reduzieren und für manche Menschen eine echte Hilfe sein. Sie gehen jedoch meist von einer stillschweigenden Annahme aus: dass das Symptom ein Defekt ist, der behoben werden soll.

„Ich muss nur genug üben, dann funktioniert es wieder.“

Wenn die Übungen nicht greifen, erleben viele das als weiteres Scheitern. Der Leistungsdruck steigt – und mit ihm genau die Anspannung, die das Problem oft verstärkt.

  1. Das Symptom tritt auf.
  2. Scham und Versagensangst entstehen.
  3. Es wird geübt und kontrolliert.
  4. Der Druck steigt.
  5. Der Körper sagt erneut Nein.

Der Paar- und Sexualtherapeut Ulrich Clement hat darauf hingewiesen, dass die Sexualtherapie lange zu sehr auf das „Können“ geschaut hat und zu wenig auf das „Wollen“, also auf das Begehren, die Wünsche und die Bedeutung, die Sexualität für einen Menschen hat.

3Das Symptom als Botschaft

In der Beziehungsdynamischen Sexualtherapie betrachten wir sexuelle Schwierigkeiten nicht ausschließlich als isolierte Funktionsstörung. Wir fragen auch: Was drückt das Symptom aus? Und: Wovor schützt es möglicherweise?

Ein Körper, der Nein sagt, kann etwas zum Ausdruck bringen, das auf anderem Weg keinen Platz findet: unausgesprochene Wut, Angst vor Nähe oder vor Vereinnahmung, ein ungelebter Wunsch, eine Grenze, die nie ausgesprochen wurde. Das Symptom wird so zu einer Art Botschaft – unbequem, aber sinnvoll.

Das bedeutet nicht, dass hinter jedem sexuellen Problem eine verborgene seelische Ursache liegt. Körperliche Faktoren wie Durchblutung, Hormone, Medikamente oder Erkrankungen spielen eine wichtige Rolle und sollten ärztlich abgeklärt werden. Doch selbst wo körperliche Faktoren beteiligt sind, ist das Erleben eines Menschen nie nur körperlich.

4Funktion statt Fehler

Zwei Blickwinkel auf dasselbe Symptom: Der funktionale Blick fragt, wie sich das Problem beseitigen lässt. Der beziehungsdynamische Blick fragt zusätzlich, welche Aufgabe es im inneren Erleben und in der Beziehung erfüllt. Beide Perspektiven schließen sich nicht aus – aber erst die zweite eröffnet oft einen Weg aus dem Kreislauf von Druck und Scheitern.

Funktionaler Blick

Das Symptom ist:

  • ein Defekt
  • ein Hindernis
  • etwas, das weg soll

Typische Antwort:

  • Übungen
  • Kontrolle
  • Leistung verbessern

Beziehungsdynamischer Blick

Das Symptom ist auch:

  • ein Ausdruck
  • ein Schutz
  • ein Hinweis auf Verborgenes

Typische Frage:

  • Was sagt das Nein?
  • Wovor schützt es?
  • Was will gesehen werden?

Das Nein des Körpers kann ein Ja zu etwas anderem sein

Wer das Symptom nur bekämpft, kämpft gegen einen Teil von sich selbst. Wer ihm zuhört, kann entdecken, wofür es steht – und neue Wege finden, diesem Anliegen Raum zu geben.

Die Grundlagen unseres Ansatzes: Prämissen der Beziehungsdynamischen Paar- und Sexualtherapie

Beispiel Mira und David: Was hinter dem Nein liegt

In der Therapie erzählt David, dass er sich in der Beziehung seit Langem angepasst fühlt. Er richtet sich nach Miras Wünschen, vermeidet Streit, ist „der Verständnisvolle“. Ärger kennt er von sich kaum – er hält ihn für unpassend.

Im Bett aber, wo er „funktionieren“ soll, verweigert sich sein Körper. Nach und nach wird spürbar: Das Nein ist auch ein Ausdruck von etwas, das David sich nicht erlaubt – Eigenständigkeit, Ärger, ein eigenes, wilderes Begehren, das nicht nur gefallen will.

Natürlich ist eine solche Deutung keine Formel, die auf alle passt. Jede Geschichte ist anders. Doch in unserer Arbeit erleben wir immer wieder, dass sich etwas löst, wenn ein Mensch beginnt, sein Symptom nicht mehr als Feind zu behandeln, sondern als Teil von sich, der etwas mitzuteilen hat.

Dem eigenen Nein zuhörenIm Online-Workshop am 02.12.2026 schauen wir gemeinsam, welche Funktion sexuelle Probleme haben können – und wie ein freundlicherer Umgang damit aussehen kann.

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5Tabus und der Schatten im Bett

Sexualität ist der Bereich, in dem wir am stärksten mit Tabus aufgewachsen sind. Vieles, was wir uns wünschen, fühlen oder fantasieren, passt nicht zu dem Bild, das wir von uns haben oder das andere von uns erwarten. Solche Anteile verschwinden nicht, wenn wir sie unterdrücken.

Der Schweizer Psychiater C. G. Jung nannte diese abgelehnten Seiten unserer Persönlichkeit den Schatten. Was in den Schatten verbannt wird, wirkt aus dem Unbewussten weiter – und in der Sexualität zeigt es sich häufig über den Körper: als Rückzug der Lust, als Blockade, als Schmerz, als Kontrollverlust.

Was wir uns nicht erlauben, findet oft über den Körper seinen Ausdruck.

Tabuisierte Anteile können sehr verschieden sein: Aggression und Durchsetzungskraft, Hingabe und Kontrollverlust, Bedürftigkeit, Scham über eigene Wünsche, die Angst, „zu viel“ zu sein. Oft ist es gerade das Unerlaubte, das mit der Lebendigkeit verbunden ist, die in der Sexualität fehlt. Mehr dazu in unserem Beitrag zur Schattenarbeit nach C. G. Jung und in der Aufzeichnung Der Schatten zeigt sich im Bett.

6Das Nein würdigen

Mit der Beziehungsdynamischen Sexualtherapie haben wir am Institut einen Ansatz entwickelt, der versucht, diesen verborgenen Seiten gerecht zu werden. Er verbindet systemische, tiefenpsychologische, körperpsychotherapeutische und erfahrungsorientierte Perspektiven.

Es geht dabei nicht darum, das Symptom möglichst schnell zum Verschwinden zu bringen. Wir laden dazu ein, es zunächst zu würdigen: als Teil einer inneren und oft auch partnerschaftlichen Dynamik, die verstanden werden will. Wir fragen gemeinsam: Was erlebst Du, wenn Dein Körper Nein sagt? Welche Gefühle tauchen auf – und welche lieber nicht? Was würde sich verändern, wenn das Symptom nicht mehr nötig wäre?

Beispiel Mira und David: Ein anderer Zugang

David beginnt, seinen Ärger und seine Wünsche in der Beziehung auszusprechen – zunächst zögerlich, dann deutlicher. Das ist für beide ungewohnt und manchmal unbequem.

Mira erlebt ihn dabei plötzlich wieder als Gegenüber und nicht nur als jemanden, der sich anpasst. Die Frage „Klappt es diesmal?“ verliert an Gewicht. An ihre Stelle tritt eine andere: „Was wollen wir eigentlich miteinander?“

Ein solcher Weg verspricht keine schnelle Lösung. Aber er kann etwas ermöglichen, das Übungen allein selten erreichen: einen Kontakt zu den eigenen, bisher verborgenen Anteilen – und damit oft auch zu neuer Lebendigkeit, Nähe und Lust.

Literatur

  • Clement, Ulrich (2004): Systemische Sexualtherapie. Klett-Cotta.
  • Coordes, Robert (2023): Lust statt Frust. Goldmann.
  • Jung, C. G.: Aion. Beiträge zur Symbolik des Selbst. Gesammelte Werke, Bd. 9/II.
  • Masters, William H. & Johnson, Virginia E. (1970): Human Sexual Inadequacy. Little, Brown.
  • Schnarch, David (1997): Passionate Marriage. Norton. Dt.: Die Psychologie sexueller Leidenschaft. Klett-Cotta.

Was Du vorbereiten solltest

Keine Vorkenntnisse nötig

Du brauchst keine besonderen Vorkenntnisse – nur einen Zettel, einen Stift und Neugierde.

Du musst im Workshop nichts von Dir erzählen. Die Reflexionsimpulse sind für Dich allein gedacht. Du kannst allein teilnehmen – ein Partner oder eine Partnerin muss nicht dabei sein. Gern kannst Du Deine Kamera ausgeschaltet lassen.

Bitte beachten

Der Workshop dient der Information und Selbsterfahrung und ersetzt keine Therapie und keine ärztliche Untersuchung. Bei sexuellen Funktionsstörungen empfehlen wir, körperliche Ursachen ärztlich abklären zu lassen.

Wenn Du Dir Begleitung wünschst: Informationen zu Sexualtherapie, Paartherapie und Körperpsychotherapie am Institut.

Robert Ananda Coordes, Diplom-Psychologe und Leiter des Instituts für Beziehungsdynamik

Über den Referenten: Robert Ananda Coordes

Diplom-Psychologe; Paar- und Sexualtherapeut, Systemischer Therapeut und Familientherapeut (DGSF), Sachbuchautor

Robert Ananda Coordes hat das Institut für Beziehungsdynamik 2006 in Berlin gegründet und leitet es bis heute. Er arbeitet als Paar- und Sexualtherapeut und leitet unsere Aus- und Weiterbildung in Beziehungsdynamischer Paar- und Sexualtherapie.

Zum Profil von Robert Coordes

Seine Arbeit verbindet systemische, tiefenpsychologische, hypnosystemische, körperpsychotherapeutische und sexualtherapeutische Perspektiven. Zu seinen Schwerpunkten gehören männliche sexuelle Schwierigkeiten wie vorzeitiger Samenerguss und Erektionsprobleme, Paartherapie bei sexuellen Problemen sowie Ausbildungen und Seminare in Paar- und Sexualtherapie.

Sexuelle Schwierigkeiten versteht er nicht als rein funktionale Probleme, sondern als Ausdruck innerer und relationaler Dynamiken, die verstanden und behutsam begleitet werden wollen. Mit „Lust statt Frust“ (Goldmann, 2023) hat er ein Sachbuch zur Sexualtherapie veröffentlicht.

„Sexualität ist kein isolierter Lebensbereich. Sie wirkt tief auf das emotionale Erleben, auf Selbstwert, Bindungsfähigkeit und innere Lebendigkeit.“
Robert Ananda Coordes

Vita

seit 1999
Tätigkeit als Therapeut, Coach und Seminarleiter
seit 2000
Gründer und Berater von Coordes Consulting (Personal- und Organisationsentwicklung, Führungs- und Stresstraining, betriebliche Gesundheit)
2006
Gründung des Instituts für Beziehungsdynamik in Berlin, seitdem Institutsleiter
seit 2012
Leitung der Aus- und Weiterbildung in Beziehungsdynamischer Paar- und Sexualtherapie
Lehre
Lehraufträge und Seminare u. a. an der Freien Universität Berlin, der FAU Erlangen-Nürnberg, der Leuphana Universität Lüneburg und der Universität Passau; langjähriger Lehrauftrag an der MSB Medical School Berlin; Lehrtätigkeit an systemischen Instituten, u. a. IST Berlin, STIP München sowie Instituten in Regensburg und Dresden; Vorträge zur Sexualpsychologie
2023
Sachbuch „Lust statt Frust“ (Goldmann) sowie Hörbuch „Lust statt Frust: Sexualtherapie – Ejaculatio praecox“
  • Diplom-Psychologe, Freie Universität Berlin (mit Auszeichnung)
  • Heilpraktiker begrenzt auf das Gebiet der Psychotherapie
  • Systemischer Therapeut und Familientherapeut (DGSF)
  • Hypnotherapie nach Milton H. Erickson
  • Energetische Therapie und Körpertherapie
  • NLP-Trainer und Business-Coach; Change-Management- und Führungstrainer

Häufige Fragen zum Workshop

Kostet der Workshop etwas?

Nein. Die Teilnahme ist kostenfrei und unverbindlich.

Muss ich im Workshop über meine Sexualität sprechen?

Nein. Niemand muss etwas Persönliches erzählen. Die Impulse zur Selbstreflexion sind nur für Dich. Fragen kannst Du auch allgemein formulieren, und Deine Kamera kannst Du ausgeschaltet lassen.

Brauche ich Vorkenntnisse?

Nein. Du brauchst nur einen Zettel, einen Stift und Neugierde. Zum Einlesen eignen sich dieser Beitrag und unsere Seite zur Sexualtherapie.

Ist der Workshop für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet?

Ja. Der Workshop richtet sich an alle, die sexuelle Schwierigkeiten bei sich oder in ihrer Beziehung besser verstehen möchten – unabhängig von Geschlecht und Beziehungsform. Du kannst allein oder als Paar teilnehmen.

Ist der Workshop eine Sexualtherapie?

Nein. Er gibt einen Einblick in die Beziehungsdynamische Sexualtherapie und ersetzt weder eine Therapie noch eine ärztliche Abklärung. Wenn Du Dir therapeutische Begleitung wünschst, findest Du Robert Coordes und unser Team auf unserer Teamseite.

Ich bin selbst Therapeut*in – ist der Workshop auch für mich interessant?

Ja. Der Workshop gibt einen Einblick in die Arbeitsweise, die wir in unserer Aus- und Weiterbildung in Beziehungsdynamischer Paar- und Sexualtherapie vermitteln.

Wie lange dauert der Workshop?

Etwa 90 Minuten, einschließlich Fragen und Antworten.

Wie bekomme ich den Zugang zum Zoom-Raum?

Nach Deiner Anmeldung erhältst Du eine Bestätigung mit allen Informationen und dem Zoom-Link per E-Mail.

Gibt es Aufzeichnungen früherer Workshops?

Ja. Einige Workshops und Webinare unserer Jubiläumsreihe kannst Du auf unserem YouTube-Kanal ansehen.

Weitere Workshops und Webinare aus unserer Jubiläumsreihe

Zum 20-jährigen Bestehen des Instituts stellen wir in kostenfreien Online-Workshops und Webinaren unsere Arbeit vor. Einige davon kannst Du als Aufzeichnung auf unserem YouTube-Kanal nachschauen.

Alle Jubiläums-WorkshopsAufzeichnungen auf YouTube

Zum Weiterlesen

20 Jahre Institut für Beziehungsdynamik

Seit 2006 begleiten wir in Berlin Menschen bei Fragen rund um Beziehung, Sexualität und persönliche Entwicklung; seit 2012 bilden wir Therapeut*innen aus. Der Workshop ist Teil unserer Jubiläumsreihe mit kostenfreien Online-Workshops, in denen wir unser Institut und unsere Arbeit näher vorstellen.

Die Arbeit mit sexuellen Symptomen, Tabus und verdrängten Anteilen ist der Kern unserer Ausbildung in Beziehungsdynamischer Paar- und Sexualtherapie, die Robert Ananda Coordes leitet – als zweijährige Präsenzausbildung, Kompaktausbildung oder Online-Ausbildung.

Hör Deinem Körper zu

Kostenfreier Online-Workshop mit Robert Ananda Coordes am Mittwoch, 2. Dezember 2026, 18:30 Uhr, ca. 90 Minuten inklusive Fragen und Antworten, live via Zoom. Nach der Anmeldung bekommst Du alle Infos und den Zoom-Link per E-Mail.

Kostenlos anmelden Kostenfrei und unverbindlich. Keine Vorkenntnisse nötig.