Online-Workshop: Trauma verstehen beginnt im Körper. Wie wir arbeiten und warum Körper, Beziehung und Nervensystem zentral sind

Warum Spüren, Berührung und soziale Sicherheit mehr verändern als Verstehen allein
Wenn wir uns unserem Trauma zuwenden, lernen wir, nicht länger zu verdrängen. Wir wenden uns den Schattenseiten zu, die lange vermieden wurden, und beginnen wieder zu fühlen – im Körper, im Nervensystem, in Beziehung. Genau hier setzt dieser lebendige Workshop an. Anlässlich unseres 20-jährigen Jubiläums öffnen wir einen Raum, in dem genau das möglich wird: ein erster, unverbindlicher Einblick in unsere Arbeitsweise – und zugleich ein tiefes Verständnis dafür, wie Trauma im Körper wirkt.
Die Polyvagal-Theorie nach Stephen Porges dient dabei als zentrale Landkarte. Sie beschreibt, wie unser autonomes Nervensystem auf Sicherheit, Gefahr und Überforderung reagiert – und warum Menschen oft nicht „anders können“, obwohl sie es möchten. Dieser Workshop verbindet diese wissenschaftliche Perspektive mit über 20 Jahren körperpsychotherapeutischer Praxis in der Arbeit mit Einzelpersonen, Paaren und Gruppen.
Online-Seminar: 20 Jahre Institut für Beziehungsdynamik – Was wir eigentlich machen und wie wir arbeiten

Viele Paare fragen sich heute, ob Online Paartherapie eigentlich wirklich funktionieren kann. Kann es hilfreich sein, sich per Video mit einem Therapeuten oder einer Therapeutin zu treffen und auf diese Weise an Beziehungskrisen, sexuellen Problemen oder festgefahrenen Mustern zu arbeiten? Oder geht dabei etwas verloren, das nur in der direkten Begegnung im Raum möglich ist?
Die Frage ist berechtigt. Spätestens seit der Pandemie ist es für viele Menschen selbstverständlich geworden, berufliche Gespräche, private Kontakte und auch psychotherapeutische Sitzungen digital wahrzunehmen. Auch am Institut für Beziehungsdynamik gehören Online-Therapie, Online-Paartherapie und Online-Sexualtherapie inzwischen zum Angebot. Das Institut beschreibt diese Formate ausdrücklich als flexible und ortsunabhängige Unterstützung; zugleich wird betont, dass nicht jedes Anliegen gleich gut für ein Online-Setting geeignet ist.