9 Häufige Mythen über Sexualtherapie

Über den Bereich der Sexualtherapie existieren verschiedene Mythen, die das Verhältnis von Menschen zu diesem wichtigen therapeutischen Themenfeld beeinflussen und verfälschen. Diesem Blogbeitrag wollen wir einige dieser Mythen über Sexualtherapie aufgreifen, kommentieren und verwerfen. Laut einer statista-Umfrage haben Erwachsene mehrmals pro Woche Sex. Sexualtherapeut*innen wenden ganz bestimmte körperliche Übungen an Oft kommen Klientinnen und Klienten zu uns ans Institut für Beziehungsdynamik, um sich in Bezug auf sexuelle Probleme und Störungen unterstützen und begleiten zu lassen. Nicht selten haben diese Menschen Vorerfahrungen in anderen therapeutischen Feldern gewonnen. Manchmal kommt es in einer anderen Psychotherapie zu dem Punkt, an dem Sexualität plötzlich zum Thema wird. Manche Therapeut*innen empfehlen dann, eine Sexualtherapie in Anspruch zu nehmen, so dass es wirken kann, als wenn Psychotherapie und Sexualtherapie vollkommen unterschiedlich wären. Für uns ist Sexualtherapie immer auch Psychotherapie! Denn für uns ist Sexualität keine körperliche Funktion, sondern beinhaltet immer auch mentale Vorgänge und Beziehungsprozesse. Daher müssen, aus unserer Sicht, psychotherapeutische Themen unbedingt einbezogen werden. In der Beziehungsdynamischen Sexualtherapie ist diese psychotherapeutische Ebene unsere Basis. Auf dieser Basis bieten wir spezielle Übungen an, die es Paaren und Einzelklient*innen ermöglichen, neue und hilfreiche Erfahrungen zu gewinnen. Für uns sind körperliche Übungen ohne die innere und mentale Haltung unserer Klient*innen und Paare einzubeziehen, nicht zielführend. Sexualtherapie gibt Tipps für ein besseres Funktionieren Für uns am Berliner Institut für Beziehungsdynamik ist Sexualtherapie ein spezialisiertes Feld der Psychotherapie. Und in Psychotherapie gilt es, Klient*innen dazu einzuladen, die eigene Innenwelt so wie die eigenen verinnerlichten Widersprüche zu explorieren und anzunehmen. Der Schlüssel zum Verständnis und zur Überwindung sexueller Probleme und Störungen liegt in der Innenwelt. Psychotherapie, wie auch Sexualtherapie, geben grundsätzlich keine Hinweise, wie jemand besseren Sex haben könnte oder wie man seine Performance verbessern könnte. Zwar lassen Therapeut*innen auch sog. psychoedukative Aspekte einfließen, indem bestimmte Sachverhalte erläutert werden oder auch begrenzte und einschränkende Informationen eines Klienten oder einer Klientin gezielt erweitert werden. Manchmal kann auch ein Hinweis auf eine bestimmte sexuelle oder partnerschaftliche Praktik oder Spielart oder auch Vorgehensweise einen Klienten oder eine Klientin inspirieren, neue Wege zu denken und zu beschreiten. Doch vorrangiges Ziel von Psychotherapie wie auch Sexualtherapie ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Sexualtherapeut*innen bewerten, ob jemand normal oder pervers ist Davon abgesehen, dass es unmöglich wäre, zu entscheiden, welches Verhalten oder welche Vorlieben normal oder auch anormal sind, zählt diese Art der Bewertung eindeutig nicht zu den Aufgaben von Sexualtherapeut*innen. In einer Sexualtherapie, wie wir sie am Berliner Institut für Beziehungsdynamik anbieten, geht es darum, den Blick nach innen zu richten und sich selbst, so wie die eigenen Beweggründe und Widersprüche verstehen und akzeptieren zu lernen. Oft bewerten Klient*innen sowie Paare sich selbst und ihre Verhaltens- und Erlebensweisen bereits selbst – oder anders gesagt sie werten sich ab. Demnach rechnen viele damit, dass Sexualtherapeut*innen oder Paartherapeut*innen es genauso machen. Sexualtherapeut*innen pflegen in der Regel eine professionelle und neutrale Einstellung gegenüber ihren Klienten. Sie urteilen nicht über deren sexuelle Vorlieben, Orientierungen oder Praktiken. Ihr Ziel ist es, ihren Klient*innen dabei zu helfen, ein befriedigendes und erfüllendes Sexualleben zu erreichen, das ihren individuellen Bedürfnissen entspricht. Wir am Berliner Institut für Beziehungsdynamik gehen davon aus, dass jeder Mensch in seiner gegenwärtigen Situation genauso handelt, wie es ihm möglich ist. Dies gilt es zu benennen und zu würdigen. Moralische Einschätzungen und Bewertungen sind niemals hilfreich, wenn es darum geht, Menschen sexual- und paartherapeutisch zu unterstützen. Sexualtherapie hilft dabei, besser zu entspannen Eine weit verbreitete Vorstellung ist, dass sexuelle Probleme und Störungen damit zu tun haben, dass jemand verspannt, angespannt oder unter Druck steht. Zur Lösung werden in vielen Ratgebern, dieser Verspannungshypothese gemäß, Entspannungsmethoden empfohlen und vermittelt. Entspannung ist sicherlich nie verkehrt, doch unserer Auffassung nach hat „Verspannung“ auch Vorteile, die es zu würdigen gilt. Hinter muskulären Verspannungen verbergen sie sich in der Regel mentale Blockaden. Oder sie dienen dazu, Emotionen zu kontrollieren und zurückzuhalten. Damit hat aus unserer Perspektive jede Verspannung auch einen schützenden Effekt. Diese Schutzfunktion gilt es zu würdigen, andernfalls wird man sie nicht loslassen oder verändern wollen. Hinter Verspannungen halten wir in der Regel Ängste zurück – Ängste vor Beziehungen, vor dem Leben und der Unvorhersehbarkeit in unserem Leben. In der Beziehungsdynamischen Paar- und Sexualtherapie ist unser Ziel, ganzheitliche Akzeptanz auch der eigenen inneren Widersprüche zu fördern. Entspannung ist dann zumeist die Folge, wenn ein Mensch sich selbst akzeptieren und auch liebevoll betrachten kann. Sexualtherapie hilft dabei, besseren Sex zu haben In der Beziehungsdynamischen Sexualtherapie, unserem therapeutischen Ansatz am Berliner Institut für Beziehungsdynamik, gehen wir davon aus, dass Sexualität ein Kommunikationskanal ist. Vielfach haben wir entweder nicht gelernt, diesen Kanal zu nutzen oder wir wollen diesen einfach nicht mehr nutzen, weil wir insgeheim die damit einhergehenden Emotionen und Zustände nicht mehr erleben möchten. In der Beziehungsdynamische Sexualtherapie steht diese Kommunikation im Fokus und wir untersuchen gemeinsam, was einen Menschen daran hindert, sexuell zu kommunizieren. Dabei ist unser Ziel nicht vorrangig, guten Sex zu erreichen oder die eigene Sexualität facettenreicher und vielfältiger zu gestalten. Dies passiert zumeist automatisch, wenn Menschen wieder Lust bekommen, sexuell zu kommunizieren und sich auszudrücken. Wenn die eigene Selbstbeziehung oder die Beziehungen zu anderen wieder durch sexuelle Spielfreude gekennzeichnet ist, dann beginnen Menschen selbstverständlich automatisch, sich tiefergehend einzulassen und mit ihren emotionalen Facetten zu zeigen. Guter Sex ist nicht das Ergebnis bestimmter Techniken und Methoden,  guter Sex ist dann die Folge Sexualtherapie ist nur für Paare gedacht Während viele Menschen sich mit ihrem Partner in Paartherapie begeben, um ihre sexuellen Probleme anzugehen, können auch Einzelpersonen von Sexualtherapie profitieren. Viele Themen, wie sexuelle Dysfunktionen, sexuelle Unsicherheiten oder Fragen zur sexuellen Identität, zeigen sich unabhängig von Partnerschaften und können gut in Einzeltherapien bearbeitet werden. Auch kann es sein, dass eine Person zeitweise gar nicht mit einem Partner oder einer Partnerin zusammen ist und sich durch sexuelle Probleme daran gehindert erlebt, einen neuen Partner oder eine neue Partnerin zu finden. In diesem Fall ist eine Sexualtherapie als Einzelperson selbstverständlich angezeigt und möglich. Sicherlich ist es bei vielen sexuellen Problematiken sehr förderlich, wenn zur Überwindung sexueller Probleme Übungen gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner gemacht

Stephanie Grosshardt – Einzel-, Paar- und Sexualberatung, Hamburg

Im Zentrum meiner beraterischen Tätigkeit steht die ganzheitliche Begleitung von Menschen, deren Leben für eine kurze oder längere Zeit aus der Balance geraten ist. Mein Anliegen ist es, Ihnen eine Begleiterin auf Ihrem individuellen Weg zu sein. Die Grundlage meines Arbeitens ist hierbei eine unvoreingenommene, offene und respektvolle Haltung Ihnen und Ihrem Lebensweg gegenüber. Hier ein Auszug, welche Themen mir in meiner Praxis begegnen: Paarberatung/Therapie Krisenintervention Umgang mit Affären Änderung des Beziehungsmodells Eifersucht Umgang mit Streit und Konflikten Eingefahrene Kommunikationsmuster Sexuelle Themen, z.B. Unlust, eingeschlafenes Sexualleben, starkes Verlangen vs. geringes Verlangen, Wunsch nach Abwechslung Macht- und Ohnmachtsgefühle Verzeihen und Vergeben Schattenarbeit   Sexualberatung/Therapie Verlangensunterschiede Sexuelles Begehren Wunsch nach Abwechslung Orgasmusstörungen Vaginismus Dyspareunie/Schmerzen beim Sex, Masturbation sexuelle Unlust Frühzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox) Schattenarbeit Kennenlernen der eigenen sexuellen Biografie und Wünsche Meine Arbeitsweise:​ Ich arbeite nach einem systemischen und beziehungsdynamischen Ansatz. Es handelt sich in der systemischen Beratung um eine bestimmte Art, die Wirklichkeit zu sehen und daraus beraterische Herangehensweisen abzuleiten. Systemisches Arbeiten nimmt nicht die Defizite, sondern die Ressourcen in den Blick. Menschen versuchen sich stets ihrer Umwelt anzupassen, um ein Gleichgewicht herzustellen. Dies kann auch zu dem Preis individuellen Leidens geschehen. Ein Merkmal des systemischen Ansatzes in der Beratung ist die Annahme, dass Veränderungen nicht von außen herbeigeführt werden können. Ein (Paar-) System, das jedoch durch Impulse von außen in Bewegung kommt, kann aus sich selbst heraus eine neue, gesundende Konstellation finden. Der beziehungsdynamische Ansatz ermöglicht es, die Chance, die sich in Beziehungsproblemen und sexuellen Herausforderungen zeigt, zu nutzen, indem die dahinterstehenden Muster betrachtet werden. Jeder Mensch trägt bestimmte Schattenanteile in sich. Sich dieser bewusst zu werden offenbart die Möglichkeit, die den Anteilen innenwohnende Kraft freizulegen. Der beziehungsdynamische Ansatz ermutigt Sie, sich auch vermeintlich negativen Gefühlen und Zuständen (wie bspw. Schmerz, Unsicherheit, Wut, Traurigkeit) zu stellen. Er befähigt Sie zur Annahme der Aspekte, die Ihrem idealen Selbstbild entgegenstehen. Hieraus entsteht Energie, die zur Erweiterung des eigenen Wahrnehmungs- und Handlungsspielraum genutzt werden kann. Über sich:​ Heute arbeite ich zum einen als Bildungsreferentin und Projektkoordinatorin bei basis&woge e.V., einem Verein der Kinder- und Jugendhilfe und der Antidiskriminierungsarbeit. Mit einem kleinen Stundenanteil arbeite ich beim Diakonischen Werk Hamburg und berate dort Paare. Und seit zwei Jahren bin ich freiberuflich als systemische Beraterin und Paar- und Sexulatherapeutin in einem eigenen Praxisraum in Harburg tätig. Mir geht es um Kontakt, Beziehung – um Heilung. Die Frage: „Wie bringe ich meine Vision auf die Erde?“ beantworte ich mit: Ich komme ins Tun. Ich habe mich ausbilden lassen als systemische Beraterin, als beziehungsdynamische Paar- und Sexualtherapeutin und als Heilpraktikerin für Psychotherapie. So bin ich immer mehr in der Lage, Menschen auf ihrem Weg der Selbstentdeckung und der Heilung zu begleiten. Und dies von Herzen. Hintergrund:​ Heilpraktikerin, eingeschränkt für den Bereich Psychotherapie Paarberatung im Diakonischen Werk Systemische Beraterin (SG zertifiziert) Systemische Paar- und Sexualtherapie, Prof. Dr. Ulrich Clement, Life-Lessons Basisqualifikation Psychotraumatologie; GPTG e.V. Sozialpädagogin in verschiedenen Bereichen, z.B. Unterstützung für Familien und Paare Weiterbildung Kinderschutzfachkraft Yogalehrerin / Familienyoga Bei uns absolvierte Aus- und Weiterbildungen: Beziehungsdynamische Paar- und Sexualtherapie Meine Herzensaufgabe: „Frage dich nicht, was die Welt braucht. Frage dich, was du brauchst, um dich lebendig zu fühlen. Und dann tu das. Denn was die Welt braucht sind lebendige Menschen.“ Harold Withmann Kontakt: Stephanie Grosshardt – Einzel-, Paar- und Sexualberatung Standort: Praxis für Einzel-, Paar- und Sexualberatung Stephanie Grosshardt Neue Straße 47 21073 Hamburg Telefonnummer: 015167066332 Kontakt: info@verbundenwachsen.de Website: www.verbundenwachsen.de

Janina Moelle – Praxis für Energetisches Heilen, Berlin

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Als Heilpraktikerin für Psychotherapie, Traumapädagogin, Bioenergtische Heilerin und Körpertherapeutin begleite ich Menschen in belastenden Lebenssituationen. Meine Arbeitsweise:​ Schwerpunkte: Geistiges Heilen Körperpsychotherapie Traumaarbeit Klangheilung Sterbebegleitung Über sich:​ Menschen darin zu unterstützen, ihre Intuition zu wecken und mehr und mehr der Stimme ihres Herzens zu folgen, leitet mich in meiner Arbeit. Dadurch tritt das eigene innewohnende Potenzial stärker zutage und fließt in die Lebensgestaltung ein. Ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch eine tiefe innere Weisheit besitzt und Wege aus belastenden Lebenssituationen bereits in sich trägt. Diese Wege gemeinsam zu entdecken, Menschen dabei einfühlsam und präsent zu begleiten, ist mir Aufgabe und Herzensangelegenheit. In den letzten Jahren konzentriere ich mich besonders auf die Arbeit des bioenergetischen bzw. Geistigen Heilens. Die Bewusstwerdung der eigenen inneren Weisheit geschieht durch die Arbeit in Stille. Denn in der Stille entsteht ein besonderer Raum: Energetische Blockaden werden durch Energieübertragung zur Lösung angeregt, es finden tiefgreifende Begegnungen mit dem innersten Selbst statt und Erkenntnisse initiieren Wandlungsprozesse. Hintergrund:​ Ausbildung Geistiges Heilen Ressourcenorientierte Traumapädagogin und -fachberaterin Fortbildungen zum Thema Komplextrauma, DIS Auslandseinsätze zur therapeutischen Arbeit mit Geflüchteten im Camp Moria (Lesbos) mehrjährige Arbeit im ambulant betreuten Wohnen für Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen, mit Schwerpunkt Komplextrauma Sterbebegleitung für buddhistischen Hospizdienst Therapeutentraining schamanisches Heilen „Traumageister & Erinnerungsdämonen“ Ausbildung & Therapeutentraining Energetische Körperpsychotherapie Heilpraktikerin für Psychotherapie A. in Musik- und Theaterwissenschaf Bei uns absolvierte Aus- und Weiterbildungen: 2015 – 2016: Energetische Körperpsychotherapie  2016-2018: zweijähriges Therapeutentraining Meine Herzensaufgabe: k.A. Kontakt: Janina Moelle – Praxis für Energetisches Heilen Standort: Gemeinschaftspraxis im Hof, Pestalozzistr. 99, 10625 Berlin Telefonnummer: 030-53 11 98 00 Kontakt: kontakt@janina-moelle.de Website: www.janina-moelle.de

Günter Worschech – Körperpsychotherapie und Coaching in Berlin

Weshalb möchten Sie eine Therapie beginnen? Das ist üblicherweise einer der ersten Fragen die ich stelle, wenn jemand zu mir in die Praxis kommt! Die meisten Menschen beginnen eine Therapie , weil Sie etwas in ihrem Leben verändern wollen, weil sie unzufrieden oder verletzt sind oder weil sie einen Leidensdruck verspüren. Einige kommen auch , weil sie vor wichtigen Entscheidungen stehen oder weil sie sich in einer Krise befinden. Manche möchten mehr über sich herausfinden, ihren Handlungsspielraum erweitern und eine selbstbestimmtes Leben führen.  Wenn Sie sich für eine Therapie entschieden haben, ist es meine Aufgabe, sie respektvoll ein  Stück Ihres Weges zu begleiten und Ihnen einen geschützten Rahmen zur Verarbeitung und Klärung Ihrer Probleme, sowie zur Entwicklung neuer Perspektiven und Handlungsstrategien zu bieten.  KRISEN SEHE ICH IMMER AUCH ALS CHANCE FÜR GRUNDLEGENDE VERÄNDERUNGEN !  Ein wichtiger Heilungsschritt ist es dabei, den Kontakt zu den eigenen Ressourcen und Selbstheilungskräften wieder herzustellen. Meine Arbeitsweise:​ Ich arbeite vorwiegend mit der ENERGETISCHEN KÖRPERPSYCHOTHERAPIE und   auch Elemente der Integrativen Psychotherapie. Meine therapeutische Arbeit wird begleitet von einer lösungsfokussierten Grundhaltung. Dies erlaubt es mir, in meiner Arbeit auf einen vielfältigen Baukasten an Techniken zurückzugreifen und diese bestmöglich für Ihren persönlichen Erfolg einzusetzen. Über sich:​ Günter Worschech, Heilpraktiker für Psychotherapie und Krankenpfleger.  Ich arbeite seit 1993 in der Persönlichen Assistenz für Körperbehinderter Menschen. In dieser langen und prägender Zeit habe ich viel Menschenkenntnis und Lebenserfahrung sammeln können. Menschen die in ihrem Leben etwas verändern wollen und -oder sich in schwierigen Lebensphasen befinden, biete ich einen unterstützenden Rahmen zur Verarbeitung und Klärung ihrer Probleme sowie eine Entwicklung neuer Perspektiven. In Krisen sehe ich immer auch das Potenzial für tiefgreifende Veränderungen und die Chance eines Neubeginns. Ein wichtiger Heilungsschritt ist dabei, den Kontakt zu den eigenen Ressourcen und Selbstheilungskräften zu verstehen. Es ist mir ein Anliegen, Menschen zu begleiten und zu ermutigen, zu sich zu stehen und ihre Einzigartigkeit in ihren inneren Reichtum zu leben. Hintergrund:​ Krankenpfleger  ( Virchow Krankenhaus ) Heilpraktiker für Psychotherapie ( Institut Christoph Mahr ) Thai-Massage  (Chiang Mai -Thailand ) Ausbildung in Energetischen Körperpsychotherapie  ( Institut für Beziehungsdynamik ) Coaching -Ausbildung ( Lösungsfokussierte Gesprächsführung und Systemische Strukturaufstellung – Mini-SySt) Integrative Psychotherapie ( Institut Christoph Mahr ) Bei uns absolvierte Aus- und Weiterbildungen: 2019 -2020  Energetische Körperpsychotherapie seit 2021      Therapeutentraining Meine Herzensaufgabe: k.A. Kontakt: Günter Worschech – Körperpsychotherapie und Coaching in Berlin Standort: Blumenthalstr. 7 , 10783 Berlin Telefonnummer: 01525-4272629 Kontakt: guenter-worschech@gmx.info Website: www.guenter-worschech.de

 Jana Tanneberg –  Paar- und Sexualberatung

Meine Arbeitsweise:​ k.A. Über sich:​ k.A. Hintergrund:​ k.A. Bei uns absolvierte Aus- und Weiterbildungen: Ausbildung Beziehungsdynamische Paar- und Sexualtherapie Meine Herzensaufgabe: k.A. Kontakt: Jana Tanneberg Standort: Hallesche Straße 120 06295 Lutherstadt Eisleben Telefonnummer: 0152 098 608 21 Kontakt: info@praxis-tanneberg.de Website: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Beziehungsdynamische Sexualtherapie – Grundlagen

Nachfolgender Artikel wurde Mitte 2015 in der Sein veröffentlicht. Sexualtherapie fördert die persönliche Entwicklung   Sexualtherapie gilt häufig immer noch als therapeutische Nischendisziplin; als notwendiges Mittel, welches man in Anspruch nehmen sollte, wenn das, was eigentlich funktionieren sollte nicht mehr funktioniert. Für viele zielt Sexualtherapie lediglich darauf ab, die „normale Funktion“ wieder herzustellen. Für uns am Berliner Institut ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität Möglichkeit zur persönlichen, spirituellen und partnerschaftlichen Entwicklung. Unter dem Dach unseres Instituts arbeiten vier befreundete Therapeut*innen seit 2006 im Bereich Sexualtherapie, Paartherapie und Psychotherapie zusammen. Unsere Arbeit basiert auf langjähriger Selbsterfahrung – unsere Konzepte haben wir in Auseinandersetzung mit den eigenen Themen entwickelt und geschliffen. Entstanden ist die Beziehungsdynamische Paar- und Sexualtherapie,  ein Ansatz, der tiefenpsychologische und systemische Konzepte mit körpertherapeutischen, hypnotherapeutischen und gestaltpsychologischen Methoden umsetzt. Ziel ist persönliche, partnerschaftliche und spirituelle Entwicklung. Im Fokus unserer Arbeit steht die Beziehungsfähigkeit – unabhängig davon, ob uns Frauen, Männer, Singles, hetero- oder homosexuelle Paare aufsuchen.   Die Angst vor der Sexualität Immer mehr Frauen und Männer, ob in langjährigen Beziehungen oder Singles, klagen darüber, sexuell unbefriedigt zu sein und/ oder sich als sexuell unzulänglich zu erleben. Auch emotionale Tiefe zeigt sich nicht immer als Schutz vor einer „sexuellen Störung“ oder dem Verlust der sexuellen Leidenschaft in einer Beziehung. Und wer selbst einmal an entsprechenden Problemen gelitten hat, weiß um die Hilflosigkeit, die in den meisten therapeutischen Schulen der Sexualität gegenüber vorherrscht. Viele Klienten finden den Weg in unser Institut, die sich nach jahrelanger Psychotherapie der Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität nähern und dann überwiesen werden, weil fundiert ausgebildete Therapeut*innen an ihre Grenzen kommen. Vielleicht auch, weil sie eben bisher keine Haltung sexuellen Themen gegenüber entwickelt haben oder auch, weil sie selbst zu sehr berührt sind und befürchten, sich die „Finger zu verbrennen“. Demgegenüber steigt die Zahl der Ratgeberbücher, die schnelle Tipps für ein optimiertes Sexualleben verkaufen. Fast jeden Tag bekommen wir Einladungen zu Seminaren und Gruppen, die neue Zugänge versprechen, um das Sexualleben mit oder ohne Partner zu verbessern. Fast wöchentlich neue Trends und Methoden – die Frage jedoch ist, ob die neue Life-Style-Sex-Welle tatsächlich dort Lösungen bietet, wo das menschliche Leiden am größten ist: Im Bereich zwischenmenschlicher Intimität und Sexualität, der Möglichkeit also, sich mit einem anderen Menschen zu verbinden, sich geliebt zu fühlen und zu lieben, in Beziehung zu treten und mit einem anderen Menschen erfüllende Zweisamkeit zu erfahren.   Sex ist nicht immer Sex Die persönliche oder partnerschaftliche Sexualität ist Auffangbecken aller möglichen Regungen, Vorstellungen und Motive – die zumeist dem Bewusstsein nur schwer zugänglich sind. Unserer Erfahrung nach geht es in den seltensten Fällen darum, „Liebe zu machen“ oder dem anderen in Intimität seelisch zu begegnen. Die meisten Frauen und Männer suchen nach Anerkennung, nach Bestätigung, wollen sich am Anderen abarbeiten, sich spüren oder auch nicht mehr spüren, sich manchmal sogar selbst zerstören, in den „Keller ziehen“ oder am auch anderen rächen. All dies ist weder „richtig“ oder „falsch“, noch „normal“ oder „abnormal“ – diese zumeist tabuisierten Beweggründe beeinflussen allerdings maßgeblich Glück und Unglück in Beziehungen. Sex ist das Spiel zwischen den Körpern, dass ausschließlich durch unsere Beziehung zu uns selbst und zum Partner/ zur Partnerin zum tiefen, berührenden Ereignis werden kann. Die Beziehung ist entscheiden und so kann die gleiche körperliche Praktik bei anderer innerer Haltung der Partner in Demütigung und Verachtung enden. Manche Frauen und Männer haben kaum eine Beziehung zur eigenen Sexualität und suchen unsere Hilfe auf, um Schlimmeres zu verhindern, weil beispielsweise der Partner mit dem Beziehungsende droht, wenn nicht endlich wieder Leben im Ehebett einzieht. Oder auch, wenn die Erektion wegbleibt und die Partnerin zunehmend emotionaler auf eine Lösung drängt oder auch wenn der Sex partout nicht erfüllend wird, obwohl man anscheinend über alles gesprochen hat und alle gegenseitigen Bedürfnisse thematisiert worden sind. Oder auch, wenn eine plötzlich auftauchende Affäre die Grundfesten der langjährigen Partnerschaft ins Wanken bringt.   Auch im Bett kann man nicht nicht kommunizieren Auch wenn von einigen Therapeuten oder auch Schulen proklamiert – für uns gibt es keine Trennung zwischen Paar- und Sexualtherapie. Und auch keine Trennung zwischen Sexualtherapie und Psychotherapie. Eine Psyche, die sich nicht verbinden kann, kann auch nicht gesund sein und eine Partnerschaft, in der es an Intimität mangelt, ist in der Regel für die Partner nicht erfüllend. Menschen sehnen sich nach Verbindung und Einheit und diese zu erleben erfüllt sie mit Zufriedenheit und Kraft. Viele Ratgeber empfehlen, bei mangelndem oder nicht erfüllendem Sex einfach mehr zu kommunizieren. Wir halten die Wirksamkeit dieser Methode für relativ begrenzt. Würde Reden helfen, dann ist doch die Frage, warum unsere ansonsten in der Regel sehr intelligenten und eloquenten Klient*innen sich nicht bereits zusammengesetzt haben, um Lösungen auszuhandeln. Schlechter oder mangelnder Sex ist für uns nicht durch wertschätzende Kommunikation zu verbessern. Schlechter oder mangelnder Sex ist die Kommunikation zwischen den Partnern! Wenn ein Mann beispielsweise der Vorstellung unterliegt, es seiner Frau niemals recht machen zu können, dann wird sich diese Vorstellung auch im sexuellen Spiel mit der Partnerin/ dem Partner zeigen. In der Sexualität zeigen sich die Muster der Beziehung, Sex ist das Symptom der Beziehung. Daher teilen wir die Vorstellung nicht, dass Sex eine Art Verhalten ist, welches man optimieren und durch neuste Techniken trainieren kann. Sexualität ist ein Prozess beständiger Kommunikation zwischen den Liebespartnern. Und gerade hier, d.h. im Bett, zeigt sich in den meisten Beziehungen ein wichtiger Teil der Wahrheit und keine Fehlfunktion.   Von der sexuellen Funktionsstörung zur Funktion der sexuellen Störung Sexuelle Probleme werden leider gerne noch als „sexuelle Funktionsstörungen“ bezeichnet. Damit wird angenommen, dass es eine eigentliche, normale Funktion gibt, die gestört ist. Was aber, wenn die sexuelle Problematik eine Botschaft an den Partner oder an den darunter Leidenden ist? Was wäre, wenn beispielsweise die Lustlosigkeit keine Störung der Funktion ist, sondern eine versteckte direkt zu verstehende Botschaft, dass der partnerschaftliche Sex eben nicht mehr als erregend erlebt wird? Wäre dann die sog. sexuelle Funktionsstörung nicht die Lösung, indem sie dem Betroffenen erlaubt nicht zu funktionieren und trotzdem dem Konflikt zu entgehen, dem Partner die eigene Unzufriedenheit zu

Erfahrungsbericht Sexualtherapie – Böhme

Im Folgenden möchte ich meine Erfahrungen als Teilnehmerin im ersten Durchgang, von 2013 bis 2015, der Fortbildung Sexualtherapie am Institut für Beziehungsdynamik in Berlin schildern. Beim Versuch, die Fortbildung zu beschreiben, merke ich die Schwierigkeit, die Vielfalt, die ich in den zwei Jahren erlebt habe, zusammen zu fassen. Ein Selbsterfahrungsteil war als wichtiger Bestandteil in der ersten Hälfte der Fortbildung angekündigt. Tatsächlich ging die einmal angestoßene Selbsterfahrung und die Arbeit an der eigenen therapeutischen Persönlichkeit für alle Teilnehmenden bis zum Ende der Fortbildung weiter und darüber hinaus, was ich als große Bereicherung empfinde.Dieser große Anteil der Selbsterfahrung und die persönlichen Bezüge, die die Fortbildungsleitenden mit ihren eigenen Fall-Geschichten eingebracht haben, war wohl ein wichtiger Grund, dass die Fortbildungsmodule für mich immer spannend waren und die Zeit zu fliegen schien. Als herausstechendstes Merkmal der Fortbildung empfinde ich die Tiefe der psychischen Prozesse, die sowohl die Ausbildungsgruppe als Ganzes, als auch die einzelnen Teilnehmenden durchlaufen sind. Die Ausbildungsleitenden hatten ein feines Gespür dafür, persönliche Muster und Gruppendynamiken zutage zu fördern, sie in einer Brisanz zu halten, erfahrbar und spürbar zu machen und gaben wichtige Impulse zu ihrer Reflektion. Methodisch machten die Dozenten einen Rundumschlag in der etablierten Sexual- und Psychotherapie und stellten verschiedene Schulen dar. Sie bedienen sich einer Vielzahl von Ansätzen und Methoden, wobei sie keineswegs beliebig sind, sondern auf Grundlage ihrer langjährigen praktischen Erfahrungen und mit konkreten Beispielen klar herausgestellt haben, wie sie zu den verschiedenen Methoden stehen, wofür diese gut sind, wie und wann sie deren Einsatz empfehlen.Ihr eigener Ansatz, die „sexuelle Landkarte“, ist verständlich, übersichtlich und in jeder sexualtherapeutischen Situation anwendbar. Er besteht aus einer Matrix von fünf Lebensbereichen, die Einfluss auf die Sexualität haben. Auf dieser Landkarte kann sich ein beziehungsdynamischer Sexualtherapeut orientieren. Sie hilft bei der Exploration, alle Einflussfaktoren abzuklopfen und keinen zu übersehen und ebenso bei der Therapie, den Einfluss der fünf Bereiche zu verändern.Wir Teilnehmenden haben einen reichhaltigen Reader zur Verfügung gestellt bekommen, der vom Institut für Beziehungsdynamik für die Fortbildung erstellt wurde. Durch diesen umfangreichen Input, durch Hinweise auf weiterführende Literatur und die Möglichkeit zum Austausch auf der Onlineplattform konnten sich die Teilnehmenden in der Tiefe mit den Hintergründen von Sexualtherapie auseinander setzen.Der geringe Anteil von Frontalunterricht konzentrierte sich auf die Vorstellung von Konzepten und die Visualisierung von Schemata, als Grundlage für eine anschließende Diskussion in der Gruppe. Viele Übungen zu den therapeutischen Methoden machten das Lernen aus, das ich als Erfahrungslernen bezeichnen möchte. Ich habe den Eindruck, dass die Art wie die Wechsel von kleinen Inputs, Diskussionen, Übungen, Körperübungen und Bewegungssequenzen stattgefunden haben, lernpsychologisch sehr sinnvoll ist und die Fortbildungsleitung damit sehr gut und flexibel auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden und der sich entwickelnden Gruppendynamik eingegangen ist. Eine weitere Besonderheit der Fortbildung ist das Prinzip der Resonanz, mit dem die Beziehungsdynamische Sexualtherapie ständig arbeitet. Es bedeutet das emotionale Mitschwingen des Therapeuten mit den Gefühlen des Klienten, neben – oder noch vor – dem Phänomen von Übertragung und Gegenübertragung. Resonanz kann dabei auch bedeuten, dass ein Therapeut Gefühle wahrnimmt und ausdrückt, die ein Klient hat, aber selbst nicht wahrnehmen oder ausdrücken kann. Das Beobachten dieser Resonanz bei den Dozenten, ihre Erklärungen dazu und das eigene Üben darin hat mir eine neue Wahrnehmungsebene eröffnet. Nicht als Wahrheit, die ich über einen anderen weiß, aber als Hinweis, in welche Richtung sich ein weiteres Erforschen lohnen könnte. Es gab in jedem Modul Körperübungen wie z.B. rhythmisches Atmen in Kombination mit Beckenbewegungen. Ich war oft erstaunt, wie viel dabei emotional bei den Teilnehmenden passiert ist.Ein weiteres Element waren verschiedene Formen des Tanzes zu zweit. Dabei kam es darauf an, sich abzustimmen, zu lernen, sich selbst und gleichzeitig auch den anderen und die jeweiligen Bedürfnisse wahrzunehmen. Eine Körperkommunikation, wie sie auch beim Sex relevant ist. Dieser spielerische Umgang miteinander war für mich oft freudvoll, manchmal kompliziert und immer interessant. Es zeigten sich Dynamiken, die mit Worten nicht so klar geworden wären. Mit Körperübungen zu arbeiten war mir neu und ich empfinde es inzwischen als große Bereicherung. Ich habe in der Fortbildung gelernt, was die Möglichkeiten und Grenzen von Sexualtherapie sind bzw. meine eigenen, wie ich mit schwierigen Situationen umgehen kann, was meine Haltungen zu verschiedenen sexualtherapeutisch relevanten Themen sind, wie ich einen therapeutischen Prozess gestalte und abschließe, sowie eine Vielzahl von Methoden. Wobei bei der Beziehungsdynamischen Sexualtherapie die Therapiebeziehung eher im Vordergrund steht als die Methoden. Diana Böhme, Berlin

Traum eines Mannes nach Männergruppe – Sexualangst

Folgenden Traum hatte ein Mann nach einer Männergruppe mit dem Thema „vom Prinzen im Eisenofen„. In diesem Entwicklungsseminar für Männer ging es vor allem darum, seiner eigenen emotionalen Isoliertheit und körperlichen Panzerung bewusst zu werden und diese zu öffnen. Nach intensiven Beckenübungen träumt ein Teilnehmer diesen Traum. In ihm werden tiefgehende Sexualängste deutlich – wie sie die meisten Männer haben. Hier der Traum:   Ich befand mich in einem kleinen Zimmer, dort stand ein Bett und alles war sehr durcheinander, das Zimmer war total schmuddelig und dreckig. Im Zimmer war auch meine Frau und unsere Katze. Es war unser Schlafzimmer. Ich wollte mit meiner Frau schlafen aber sie wollte nicht, sie stand neben dem Bett und behandelte ihre Muschi mit irgendwelchen Medikamenten, da ihre Muschi krank war (Pilze oder was weiß ich). Ich war irgendwie sauer und enttäuscht und sah dann meine Katze und mir kam dann die Idee, dann könnte ich ja mit der Katze Sex haben, die ist ja immer so verschmust. Das tat ich dann aber nicht und ich war auf einmal irgendwie im Freien. Dort war ein Tisch, wo ein Laptop drauf stand und ein Handy war am Laptop angeschlossen. Aber irgendwas war kaputt, man konnte damit nicht ins Internet. Mein Freund stand daneben. Ich wollte dort was gucken und es reparieren aber der Freund machte mir durch Gestikulierung klar, das ich das bleiben lassen sollte, es wäre besser so.Dann befand ich mich auf einem Markt zwischen den Beinen einer Frau von meinem Arbeitskollegen, sie verkaufte irgendwas, also arbeitete gerade. Ich saß ganz klein zwischen ihren Füßen und blickte nach oben an ihren Beinen entlang und sah ihre geile, nasse, saftige Muschi. Die Muschi bewegte sich, sie pulsierte so saugend. Das sah total geil aus und erregte mich, ich war richtig gebannt. Ich schaute und genoß es aber ich traute mich nicht anzufassen, es reizte mich aber ich traute mich nicht. Ich dachte ich könnte etwas falsch machen. Dann wachte ich auf.

Inhalte im dritten Seminar der Fortbildung Sexualtherapie – Sexuelle Funktionsstörungen

Im 3. Seminar unserer Fortbildung in Sexualtherapie widmen wir uns dem Thema „sexuelle Störungen“. Die Teilnehmer lernen in diesem Seminar verschiedene Therapieschulen kennen, erfahren deren Pathologiekonzepte und setzen sich mit bestehenden Vorstellungen zu sexuellen Funktionsstörungen wie war die Vaginismus, Orgasmusstörungen, Erektionsstörungen, wie auch Ejaculatio praecox, sowie sexueller Unlust oder auch Hypersexualität auseinander. Reflektiert werden dabei immer auch andere sexualtherapeutische Schulen wie die systemische Sexualtherapie, die syndiastische Sexualtherapie, die Hamburger Schule der Sexualtherapie sowie auch grundlegende Konzepte wie das von Masters und Johnson mit  entsprechendem „Sensate Focus“- Übungsprogramm. Im Vorfeld bereits haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit verschiedenen sexuellen Funktionsstörungen auseinandergesetzt, aktuelles Wissen recherchiert und entsprechend aufgearbeitet. Die Ergebnisse werden diskutiert und kritisch beleuchtet. Ziel ist es hier, ein eigenes Konzept für das Verständnis sexueller Funktionsstörungen zu entwickeln. Impulse geben wir hier unsere „sexuelle Landkarte“, ein Analyse-und Frageinstrument, das wir hier ausführlich erläutern und Teilnehmerinnen und Teilnehmen die Anwendung einüben.  Anhand dieser Methodik erläutern wir die Grundprämissen unseres Ansatzes.  In Übungen erfahren die Teilnehmer hier die Beziehung gestaltende Komponente sexueller Funktionsstörungen. So wird erfahrbar, welche Funktion sexuellen Störungen zu Grunde liegen könnte. Lernziel dieser Fortbildungseinheit ist die Entwicklung eigener Maßstäbe und Grundlagen zur therapeutischen Behandlung sexueller Funktionsstörungen. Zudem wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Überblick über aktuelle Perspektiven und Forschungsstudien ermöglicht. Dieser Seminarblock ist bewusst interaktiv konzipiert. Teilnehmerinnen und Teilnehmen erarbeiten aktives Wissen, arbeiten dies kontrovers auf und erhalten dafür Feedback. Das therapeutische Vorgehen wird hierbei anhand von ausgearbeiteten Interviews in Anlehnung an unsere „sexuelle Landkarte“ eingeübt. Beweglichkeit Umgang mit entsprechenden Fragetechniken ist die Folge.

Inhalte im fünften Seminar unserer Fortbildung in Sexualtherapie

Im fünften Seminar unserer Fortbildung in Sexualtherapie steht das Thema Beziehungsmuster und Beziehungsdynamiken im Fokus. Hier beschäftigen wir uns auch mit zwischenmenschlichen Konflikten und dem, was dahintersteckt und auch, wie wir das versteckte Potenzial in partnerschaftlichen und auch innerpsychischen Konflikten wecken können. Auch sexuelle Störungen stehen in einer bestimmten Beziehungsdynamik, sie sind nicht unabhängig von verinnerlichten Beziehungsmustern zu betrachten. Um die Dynamik verstehen und auch beeinflussen zu können, erhielten die Teilnehmer/innen in diesem Seminar einen vertiefenden Einblick in eigene Beziehungen und deren Dynamiken. Die eigenen Muster werden reflektiert und anhand ihrer Auswirkungen in Partnerschaften und in Bezug auf die Selbstbeziehung illustriert. In diesem Seminar erfuhren die Teilnehmer/innen in körperlichen Therapieübungen die Wirkung körperorientierter Arbeitsweisen. Entsprechend nutzbares Handwerkszeugs wird vermittelt und reflektiert. Dabei geht es uns vornehmlich um die Erfahrung einer unserer therapeutischen Prämissen: wahrhaftiger Ausdruck auch tabuisierter Emotionen und Regungen und zugleich in Kontakt bleiben. Außerdem haben die Teilnehmer/innen unserer Fortbildung geübt, Klienten dazu einzuladen, die eigenen Tabubereiche zu erkunden, zu betreten und zu weiten.