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Online-Kongress Orgasmic Days

Orgasmic Days

Robert A. Coordes beim Online-Kongress Am Sonntag den 19.11.2023 startet der Online Event „Orgasmic Days“ mit mehr als 30 Workshops, Interviews & Beiträgen zu Lust-Energien aller Art. Wir möchten dich herzlich zum Online Event „Orgasmic Days – Lust-Energien“ einladen. Robert A. Coordes ist mit einem Interview zum Thema „Ejaculatio praecox/ männliche Störungen“ dabei.  Hier zur Anmeldung Am Sonntag, dem 19.11.2023 startet der Online Event „Orgasmic Days“ mit mehr als 30 Workshops, Interviews & Beiträgen zu folgenden Themen: ALCHEMIE: DIE UMWANDLUNG VON SEXUELLER ENERGIE SEXUELLER MAGNETISMUS NOFAP KUNDALINI & SEXUALITÄT ENERGETISCHER SEX, ATEMARBEIT & SEXUELLE LUSTENERGIE SEXUELLE ENERGIE BLOCKADEN ENERGIE VERLIEREN ODER NICHT HALTEN KÖNNEN, DURCH DIE MUTTER ODERVATERWUNDE Vom 19.-26.11.2023 hast du gratis Zugang zu ausgewählten Beiträgen, Live-Workshops &Interviews. Jedes Video ist 24 Stunden zugänglich und du musst dich nur hier kurz anmelden.

Zwei Jahre

Zwei Jahre umspannt die Ausbildung zum Paar- und Sexualtherapeuten hier am Institut für Beziehungsdynamik in Berlin. Berlin, so lautet mein Kürzel für das Institut und seine Fortbildungen, hat mich bereits einmal geprägt. Das war in der Ausbildung zum Körpertherapeuten. Ein Game-Changer. Einer der entscheidenden Wendepunkte meines Lebens. So bin ich auch auf die Fortbildung bei Vibuthi und Ananda aufmerksam geworden und habe zuhause davon erzählt.„Das wäre doch was für Dich“, sagt meine Frau und ich bin sofort elektrisiert. Ja, das klingt nach Begeisterung und Leidenschaft, nach dem großen Thema, zu dessen Verfolgung endlich mal nicht Disziplin den Weg bahnt, sondern die eigene Neugier. Für alle die es kurz mögen, bisher haben sich meine Erwartungen erfüllt.Also wieder Berlin, wieder eine neue Gruppe. Ganz anders als die erste. Wir sitzen auf Stühlen! Dieser Kurs ist intensiv, herausfordernd und tiefgreifend. Aber er lässt es sich nicht sofort anmerken. Er geht es langsam an, kommt erst harmlos daher, beschnuppert uns ein wenig und fängt ganz langsam an zu flirten. Zwei Jahre, das ist Zeit genug. Da darf eine Beziehung sich entwickeln. Und so führt die Fortbildung mich durch alle Höhen und Tiefen. Ich habe gelacht und geweint, mich gefreut und geärgert und natürlich habe ich mich auch verliebt.Und was hat es gebracht? Alles! Nie war mir so klar wer ich in Beziehung bin und was ich dort erhoffe. Nie war ich auch nur annähernd so sicher darüber, was der Kern meines sexuellen Wesens ist und nie habe ich mich weniger dafür geschämt. Ich kann mich heute meinen liebsten Menschen zumuten und offen kommunizieren wo ich stehe und was ich will. Und nicht nur, dass ich mich dabei selbst aushalte, ich halte auch mein Gegenüber aus, mit ihren verborgenen Wünschen und Ängsten, mit ihrer Trauer, ihrer Wut und, vielleicht das Schwerste für mich, mit ihrer Liebe.Vibuthi und Ananda haben einen Rahmen aufgespannt, in dem die vielleicht aufregendste Entwicklung meines Lebens stattfinden konnte. In gewisser Weise haben sie mich, immerhin Mitte 50 und gut zwei Zentner schwer, zu einem selbstbewussten Mann gemacht. Inzwischen traue ich mir nicht nur zu, damit auch anderen Menschen als Entwicklungshelfer zu dienen, ich will es auch. Die Weichen sind gestellt. Seit gestern bin ich als Therapeut online. Volker Richter, Leipzig

Eine „L(i)ebensweg“-weisende Fortbildung mit Tiefgang

Greifbar, weil praxisbezogen, methodenreich, herausfordernd und bewegend Für meine beruflichen und persönlichen Anliegen war die zweijährige Fortbildung in beziehungsdynamischer Sexualtherapie zugleich ein Glücksgriff und eine Herausforderung, da sie sich inhaltlich weit über die rational gedankliche Ebene hinausbewegt. Sie ermöglichte mir insbesondere Gefühlsregungen, körperliche und geistige Vorgänge unter den verschiedensten Aspekten besser einzufühlen und fundiert therapeutisch damit zu arbeiten. Dabei galt das Augenmerk bei weitem nicht alleine „dem Anderen“. Kenne „ich“ auch meine Landkarte? Wie ist meine innere Haltung zu grundsätzlichen – auch intimen – Fragen? Welche Glaubensätze haben sich tief in mir verankert – und genießen diese zu Recht die selbsternannte Immunität? Welche Werte sind für mich grundlegend? Kann ich Grenzen definieren und gesetzte Grenzen respektieren?… Um empathisch, kongruent und effektiv interagieren zu können, sollte ich als Therapeut meiner selbst bewusst sein. Gerade die Kombination zwischen intensiver selbstreflektierender Arbeit und Körperübungen erwies sich bei mir als ressourcenorientierter Nährboden für mein inneres Wachstum. Sie war in Bezug auf die eigene Schattenakzeptanz Energiequelle für die Seele. Der professionellen und praxisbezogenen Leitung von Ananda und Vibhuti gebührt dabei ein großes Lob. Durch situative Hilfestellung und Feingefühl habe ich mich auch in Grenzsituationen gut aufgehoben gefühlt. Tiefgang unter Aufsicht, so wie ich mir das beim Buddy-System als Taucher vorstelle. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen in: Der Selbsterfahrung Eigene Beziehungsmuster und Schattenseiten erkennen Erforschung des sexuellen Profils und der therapeutischen Motivation Entwicklung von Therapeutenrolle und Haltung/persönliches Feedback Den theoretischen Grundlagen Der beziehungsdynamische Ansatz und seine Methoden Sexualtherapeutische Erkenntnisse und Ansätze Therapeutische Grundlagen: Tiefenpsychologie/systemische Therapie/Psychodrama Der praktischen Arbeit in Einzel- und Paarsettings Livesupervision mit Klientinnen/Klienten Demonstrationen und sexualtherapeutische Fallberichte Eigene Praxisarbeit in Klein- und Übungsgruppen Getreu dem Motto „Du kannst nur erfolgreich werden, wenn du Spaß hast an dem was du tust“ wird eine große Methodenvielfalt durch viele Einzel-, Partner- und Kleingruppenübungen erarbeitet. Die Gruppendynamik habe ich dabei als große Bereicherung erlebt. Sie hat den Lerntransfer zudem gestärkt. Interaktiv und gut strukturiert vermittelt der Lehrgang essentielle beziehungsdynamische und sexualtherapeutische Erkenntnisse, auf die ich heute zielgerichtet in der Arbeit mit Klienten und mit erweitertem Methodenkoffer zurückgreifen kann. Ich kann und möchte beides – Ausbilder und Fortbildung – aus Überzeugung von ganzem Herzen empfehlen. Max Hausammann

Ich wollte mich selbstständig machen

Als ich zur Fortbildung „Beziehungsdynamische Sexualtherapie“ fand, hatte ich ein klares Ziel vor Augen: Ich wollte mich selbstständig machen und zwar im Begleiten von Menschen, die sich mit ihrer Sexualität beschäftigen. Aber ich steckte fest in meinem Ich-kann-nicht und Ich-darf-nicht. Mein beruflicher Werdegang ging über das Studium direkt hin zum Referendariat und dann ins Lehramt. Das war zwar nicht meine Berufung, aber ich war recht gut in dem, was ich da tat und hatte gelernt, nicht nach rechts und links zu gucken, wenn ich mich einmal für etwas entschieden hatte. Ich hätte dazu nicht den Mut gehabt, obwohl in der Reflexion die Stimme schon da war, die eben einen anderen Weg einschlagen wollte. Aber bald schon mischte sich in das Funktionieren Müdigkeit, Traurigkeit, Leere. Das Unterrichten machte mich depressiv. Zum Glück fand mich in dieser Lebensphase Tantra und ich durch intensives Eintauchen in die Tantramassage den Mut mich neu zu orientieren. Nach der Tantramassageausbildung kam eine Frauenmassageausbildung. In beidem lernte ich viel, entdeckte mich neu und mein Wunschweg begann erste Formen anzunehmen. Aber ich wollte immer noch mehr, die bisher gelernten Tools genügten mir nicht. Und so fand ich zu Vibhuti und Ananda – beziehungsdynamische Sexualtherapie. Was mich besonders ansprach, war der Einbezug von Körperarbeit. Ich hatte hier in den vorigen Ausbildungen ja schon Berührungspunkte gehabt – das jetzt gekoppelt an eine umfassende Therapieschule faszinierte mich. Und ich bin sehr froh, dass ich mich entschieden habe, zwei Jahre lang alle zwei Monate nach Berlin zu fahren. Jedes Seminar war herausfordernd. In jedem einzelnen kam ich an meine Themen, an meine Muster. Ich habe viel über mich gelernt und ich habe viele Methoden mitgenommen, die in meiner Arbeit wertvoll sind und sein werden. Was hatte ich Angst, als ich anfangen wollte, mit Probeklienten zu arbeiten. Auf Menschen zuzugehen, Leute für diese Arbeit zu suchen und einfach anzufangen zu arbeiten – das war für mich eine große Herausforderung. Aber ich habe mich damit auseinanderesetzt, ein Stück weit auseinandersetzen müssen. Denn alle zwei Monate kam ich mit meiner Gruppe zusammen, ich wurde mit meinen Vermeidungsmanövern konfrontiert. An meinen Traum erinnert. Und letztlich habe ich da doch den Mut gefunden, Probeklienten gesucht, die ersten Sitzungen gehalten. Ohne die Rückmeldungen in den Seminaren, ohne die Möglichkeit dort zu üben und die Methoden am eigenen Leib zu erfahren, hätte ich mich das nicht wohl noch ein paar Jahre länger nicht getraut. Die Gruppe, die mich ebenfalls sehr herausforderte: 16 Menschen aus unterschiedlichsten Beruffeldern. Spannend, welche Beziehungsdynamiken sich in der Gruppe zeigten. Und für mich war das eine besondere Stärke dieser Fortbildung: Die Möglichkeit Beziehungen zwischen Gruppenmitgliedern mit den Tools der Beziehungsdynamik anzusehen, offen in Kontakt zu treten, zu spiegeln. Die Fortbildung war eben alles andere als reine Theorie, sondern Erfahrung im Austausch mit Menschen, Üben an oft realen Themen dieser Menschen, Sichtbar- und Erlebbarmachen dessen, was wir lernen und anwenden wollten. Besonders nachhaltig gewirkt hat auf mich auch die Präsenz der Seminarleitung. Anandas konfrontative Art, das Spiegeln, das so oft auf den Kern traf und neue Räume eröffnete, seine zwar oft ausschweifenden, aber immer faszinierenden Teachings. Die Offenheit, mit der von beiden die eigene Entwicklung dargestellt wurde. Die Authentizität, mit der Vibhuti und Ananda im Raum waren. Ein Vorbild bleibt mir Vibhuti, wie sie Körperarbeitssessions anleitet, ganz in ihrem Körper, in einer Präsenz, an der man nicht vorbei kommt und die einlädt zu zeigen, sich einzulassen und für mich Erdung ausstrahlt. Was ich mitnehme: Ich finde den Mut mich zu zeigen. Ich höre auf mich klein zu machen. Ich nehme meinen Platz ein. Jetzt, zwei Monate nach der Abschlusswoche in Finkenwerder, arbeite ich an meiner eigenen Homepage, mein fertig eingerichteter Beratungsraum wartet auf mich, von allen Seiten bekomme ich Hilfe. Es ist soweit. Ich werde sichtbar. Und ich habe noch Angst – aber so viel weniger Angst als ich hatte, bevor ich durch die vielen Übungen (Prüfungen  ) im Institut für Beziehungsdynamik gegangen bin. Was ich noch mitnehme: Kontakte zu den Menschen, die mit mir diese zwei Jahre durchlaufen haben. Ein vielfältiger Haufen – so viel Kompetenz, so unterschiedliche Wirkfelder. Ich bin sehr dankbar, dass ich von euch lernen und profitieren durfte und mein Quäntchen mit einbringen konnte. Ich hoffe euch alle an verschiedensten Stellen wiederzusehen. Ulrike Görz