Wir wünschen Ihnen von Herzen ein gesundes und glückliches neues Jahr 2026. Für uns ist dieses Jahr ein ganz besonderes, denn wir feiern 20 Jahre Institut für Beziehungsdynamik – 20 Jahre Paartherapie, Sexualtherapie und Körperpsychotherapie.
Dieses Jubiläum ist für uns Anlass zum Feiern, zum Innehalten und zum dankbaren Zurückblicken.

Dankbarkeit für Vertrauen, Begegnung und gemeinsame Entwicklung
An erster Stelle steht für uns der Dank. Ein tiefer, aufrichtiger Dank an all jene Menschen, die uns in den vergangenen 20 Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben. Menschen, die mit ihren Fragen, ihren Unsicherheiten, ihren Sehnsüchten, ihren Verletzungen und ihrem Mut zu uns gekommen sind. Menschen, die bereit waren, sich auf innere Prozesse einzulassen, neue Perspektiven zu erkunden und sich selbst und ihren Beziehungen ehrlich zu begegnen.
Ohne dieses Vertrauen wäre unsere Arbeit nicht möglich gewesen. Jede Begegnung, jede therapeutische Beziehung, jedes gemeinsame Ringen um Verständnis, Nähe und Wahrheit hat auch uns geprägt und wachsen lassen. Wir durften erleben, wie sich Beziehungen verändern, wie neue Formen von Verbundenheit entstehen, wie Menschen wieder Zugang zu Lebendigkeit, Lust und innerer Klarheit finden. Dafür sind wir zutiefst dankbar.
In diesem Vertrauen durften wir viele Paare, Einzelpersonen und Gruppen begleiten – in herausfordernden Phasen ebenso wie in Zeiten von Wachstum, Klärung und Neuorientierung. Auch in unseren Ausbildungs- und Selbsterfahrungsgruppen konnten wir zahlreiche Menschen über längere Zeiträume hinweg begleiten und unterstützen.
2006-2026 Institut für Beziehungsdynamik in Berlin
20 Jahre bedeuten auch 20 Jahre intensive Arbeit mit Paaren zu vielfältigen Themen wie Unlust, Nähe und Distanz, Konflikte in der Paarbeziehung, Krisen und Trennungsbegleitung. In der Sexualtherapie begleiten wir unter anderem bei Themen wie vorzeitiger Ejakulation (Ejaculatio praecox), Vaginismus, Lustlosigkeit, sexuellen Blockaden, Scham, Unsicherheit und der Entwicklung einer lebendigen, stimmigen Sexualität. Ein weiterer zentraler Bereich sind unsere Selbsterfahrungsangebote, etwa die tantrisch-sexualtherapeutische Jahresgruppe. Darüber hinaus findet unsere Ausbildung in beziehungsdynamischer Paar- und Sexualtherapie im kommenden Jahr bereits zum 25. Mal statt und auch die Ausbildung in energetischer Körperpsychotherapie startet kontinuierlich zweimal im Jahr.
Wir haben in den letzten 20 Jahren hunderte Therapeut*innen weiter- und ausgebildet, die im gesamten deutschsprachigen Raum Menschen im Bereich Paartherapie, Sexualtherapie und Körperpsychotherapie unterstützen. Einige davon finden sich in unserem Therapeutennetzwerk.
Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2026
Im Jahr 2026 möchten wir dieses Jubiläum bewusst gestalten und mit Ihnen teilen. Über das gesamte Jahr hinweg werden wir Einblicke in unsere Geschichte geben, zentrale Aspekte unserer Arbeit vorstellen und aktuelle Themen aus Paar-, Sexual- und Körperpsychotherapie aufgreifen.
Geplant sind Workshops, Fachbeiträge, persönliche Rückblicke, Interviews und thematische Impulse. Wir möchten zeigen, was uns bewegt, was uns geprägt hat und wie wir Beziehung, Sexualität und persönliche Entwicklung heute verstehen.
Wir laden Sie herzlich ein, unseren Newsletter zu abonnieren und uns auf Instagram zu folgen. Dort informieren wir regelmäßig über neue Inhalte, Veranstaltungen und Angebote. So bleiben Sie verbunden und können dieses Jubiläumsjahr aktiv miterleben.
Gemeinsam weitergehen
20 Jahre Institut für Beziehungsdynamik bedeuten für uns nicht nur Vergangenheit, sondern vor allem Gegenwart und Zukunft. Wir sind weiterhin neugierig, lernend und engagiert. Wir freuen uns auf neue Begegnungen, auf bekannte und neue Gesichter, auf Tiefe, Lebendigkeit und ehrliche Prozesse.
Danke, dass Sie Teil dieser Geschichte sind oder werden. Wir freuen uns, wenn Sie uns auch im Jubiläumsjahr 2026 begleiten.
20 Jahre Paartherapie – Arbeit mit Beziehung in all ihren Facetten

Ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit war und ist die Paartherapie. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben wir Paare in den unterschiedlichsten Lebensphasen begleitet: am Beginn einer Beziehung, in langjährigen Partnerschaften, in Krisenzeiten, in Phasen von Neuorientierung und auch im Prozess einer bewussten Trennung.
Die Themen, mit denen Paare zu uns kommen, sind vielfältig. Häufig geht es um wiederkehrende Konflikte, um Kommunikationsschwierigkeiten, um das Gefühl, einander verloren zu haben oder sich nicht mehr wirklich zu erreichen. Themen wie Nähe und Distanz, unterschiedliche Bedürfnisse, Macht- und Abhängigkeitsdynamiken, Vertrauen, Eifersucht oder Verletzungen aus der Vergangenheit spielen dabei eine große Rolle.
Beziehungsdynamische Paartherapie: Themen, die wir begleiten
Ein besonders sensibles und häufiges Thema ist sexuelle Unlust oder ein unterschiedliches Lustempfinden in der Partnerschaft. Viele Paare erleben, dass sich ihre Sexualität im Laufe der Zeit verändert, einschläft oder konfliktbeladen wird. In unserer Arbeit verstehen wir Sexualität nicht isoliert, sondern immer im Kontext der gesamten Beziehungsdynamik. Wir betrachten, wie emotionale Nähe, Sicherheit, Autonomie und Körperlichkeit miteinander verwoben sind und wie Paare wieder in einen lebendigen, authentischen Kontakt finden können.
Ebenso begleiten wir Paare in Trennungsprozessen. Auch eine Trennung kann – so schmerzhaft sie oft ist – ein bewusster, würdevoller und klärender Prozess sein. Unser Anliegen ist es, Paare dabei zu unterstützen, Verantwortung zu übernehmen, respektvoll miteinander umzugehen und – wo möglich – einen heilsamen Abschluss zu finden.
Sexualtherapie – Raum für Scham, Fragen und neue Erfahrungen
Ein weiterer tragender Bereich unserer Arbeit ist die Sexualtherapie. Sexualität ist für viele Menschen ein zutiefst persönliches, oft schambesetztes Thema. Gleichzeitig ist sie ein zentraler Ausdruck von Lebendigkeit, Verbindung und Identität. In unserer sexualtherapeutischen Arbeit schaffen wir einen geschützten Raum, in dem Fragen, Unsicherheiten und Schwierigkeiten offen angesprochen werden dürfen.
Zu den Themen, mit denen Menschen zu uns kommen, gehören unter anderem vorzeitige Ejakulation (Ejaculatio praecox), Erektionsschwierigkeiten, Orgasmusstörungen, Lustlosigkeit, Schmerzen beim Sex, sexuelle Blockaden, Unsicherheit im eigenen Körper, aber auch Fragen nach sexueller Identität, nach Nähe, nach Grenzen und nach persönlicher Wahrheit.
Unsere Arbeit verbindet sexualtherapeutische, körperpsychotherapeutische und beziehungsdynamische Ansätze. Wir gehen davon aus, dass Sexualität nicht „funktionieren“ muss, sondern Ausdruck innerer Prozesse ist. Oft zeigen sich in sexuellen Schwierigkeiten alte Verletzungen, ungelöste Beziehungserfahrungen oder ein unterbrochener Kontakt zum eigenen Körper. Durch behutsame therapeutische Begleitung kann hier neue Erfahrung möglich werden – hin zu mehr Selbstannahme, Präsenz und Genuss.
Selbsterfahrungsgruppen – Raum für Tiefe, Körper und Bewusstheit
Neben der Einzel- und Paararbeit sind Selbsterfahrungsgruppen seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil unseres Angebots. In diesen Gruppen entsteht ein besonderer Erfahrungsraum, in dem Menschen sich selbst, ihrem Körper und anderen auf neue Weise begegnen können.
Ein Beispiel hierfür ist unsere tantrisch-therapeutische Jahresgruppe. In einem klar strukturierten, professionell begleiteten Rahmen laden wir Menschen ein, sich mit Themen wie Körperbewusstsein, Sinnlichkeit, Grenzen, Nähe, Lust und emotionaler Offenheit auseinanderzusetzen. Dabei geht es nicht um Leistung oder Selbstdarstellung, sondern um authentische Erfahrung, um Präsenz und um ein achtsames Erforschen der eigenen inneren Bewegungen.

Ausbildung – Wissen weitergeben, Haltung vermitteln
Ein besonderes Anliegen ist uns seit Beginn unserer Arbeit die Ausbildung von Therapeutinnen und Therapeuten. Im kommenden Jahr findet unsere Ausbildung in beziehungsdynamischer Paar- und Sexualtherapie bereits zum 25. Mal statt. Auch unsere Körperpsychotherapie-Ausbildung, die Ausbildung in energetischer Körperpsychotherapie, die den Körper als zentralen Träger von Erfahrung und Veränderung versteht, findet in diesem Jahr wieder statt.
Dies erfüllt uns mit großer Freude und auch mit Demut.
In unseren Ausbildungen vermitteln wir nicht nur fachliches Wissen und methodische Kompetenz, sondern legen großen Wert auf therapeutische Haltung, Selbsterfahrung und persönliche Reifung. Wir sind überzeugt, dass gute therapeutische Arbeit immer auf einer reflektierten Beziehung zu sich selbst basiert.
Viele der Menschen, die unsere Ausbildungen durchlaufen haben, arbeiten heute selbst erfolgreich in therapeutischen, beratenden oder begleitenden Berufen. Zu sehen, wie dieses Wissen und diese Haltung weitergetragen werden, ist für uns eine große Bereicherung.